Prozess beginnt

Ein Pfund "Gras", Waffen und gefälschte Ausweise im Tresor

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Ein Pfund "Gras", Waffen und gefälschte Ausweise im Tresor (Symbolbild)

Lüdenscheid - Neben dem Strafprozess nach einem Zufallsfund von fünf Kilogramm Amphetamin, der am Donnerstag beginnt, befasst sich die Justiz ab heute mit einem weiteren Rauschgiftfall aus der Kreisstadt.

Angeklagt ist diesmal ein 39-Jähriger, dem bewaffneter Drogenhandel zur Last gelegt wird. 

Laut Staatsanwaltschaft stießen Polizisten am 19. November in der Wohnung des Mannes auf einen offen stehenden Tresor, in dem rund 500 Gramm Marihuana lagerten. 

Aufgrund der Menge der Drogen gehen die Behörden von einem profitablen Handel mit dem „Gras“ aus. Strafschärfend dürfte sich auswirken, dass der Lüdenscheider bei dem Rauschgift laut Anklage griffbereit und zur Verteidigung des Drogenbesitzes ein Butterflymesser, ein Schlagring, ein Elektroschocker und eine Luftpistole aufbewahrte. 

Zudem fanden sich ein gefälschter italienischer Führerschein und ein falscher italienischer Personalausweis in dem Tresor. Für bewaffneten Drogenhandel sieht das Gesetz in der Regel eine Freiheitsstrafe von fünf bis 15 Jahren vor. 

Es sind drei Verhandlungstage angesetzt.

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