Mit 360 000 Euro gefördert

Pflegeberatung im Märkischen Kreis nun auch digital möglich

Video Chat Digitalisierung
+
Mit Video- und Chatberatungen soll die Pflegeberatung digitalisiert werden.

Der Märkische Kreis digitalisiert die Pflegeberatung. Dazu ging der MK eine Kooperation mit verschiedenen Partnern ein.

Märkischer Kreis – Der Märkische Kreis setzt bei der Pflegeberatung künftig auch auf digitale Angebote. Im neuen Jahr sollen unter anderem Video- und Chatberatungen möglich sein. Zudem ist ein Pflege-Wiki geplant – ein Online-Lexikon, das wichtige Fragen rund um das Thema Pflege beantwortet.

Angefangen von der Pflegeplatzsuche bis hin zur Kommunikation mit den Pflegedienstleistern und Selbsthilfegruppen sollen Angebote und verwaltungsinterne Dokumentationsprozesse schrittweise digitalisiert werden. Für Betroffene bleibt unabhängig davon der direkte Draht zu den Mitarbeitern der Pflegeberatung bestehen. Das hat Landrat Marco Voge bei einem Ortstermin im Kreishaus Altena betont: „Bei einem so sensiblen Thema, wie die Pflege eines Angehörigen, stehen persönliche Gespräche und telefonische Kontakte weiter an erster Stelle.“

Die digitale Pflegeberatung ist ein Kooperationsprojekt des Märkischen Kreises, des Kreises Soest, der Gesellschaft zur Wirtschafts- und Strukturförderung (GWS) im Märkischen Kreis sowie der Brancheninitiative Gesundheitswirtschaft Südwestfalen. Ziel ist die Entwicklung und Etablierung einer digital unterstützten und vernetzten Pflegeberatung. „Die Integration von digitalen, fachbereichsübergreifenden Verwaltungsprozessen ist ein weiteres Puzzleteil im Zuge der Digitalisierung unserer Kreisverwaltung“, sagt Landrat Marco Voge. Gefördert wird das Projekt mit Mitteln des NRW-Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie in Höhe von 360 000 Euro.

Seit der Förderzusage im September hat der Märkische Kreis bereits wichtige Schritte hin zur digitalen Beratung von pflegenden Angehörigen eingeleitet. In enger Abstimmung mit dem Team der Pflegeberatung sowie der Informationstechnik des Kreises Soest sind die technischen Voraussetzungen geschaffen und inhaltliche Schwerpunkte festgelegt worden. „Im Verlauf des kommenden Jahres werden wir darüber hinaus verstärkt an der gemeinsamen Einbindung von Krankenhäusern und Pflegedienstleistern im Kreisgebiet arbeiten. Ganz im Sinne einer sektorenübergreifenden, digitalen Kommunikation“, berichten Projektleiter Torsten Sauer und IT-Fachdienstleiter Andreas Lüsebrink vom Kreis.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare