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Pfarrer Eckart Link im Alter von 54 Jahren plötzlich gestorben

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Von: Bettina Görlitzer

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Pfarrer Eckart Link
Er wurde nur 54 Jahre alt: Pfarrer Eckart Link ist plötzlich gestorben. © Jakob Salzmann

Der Schock sitzt tief bei der Familie, Angehörigen, Freunden und in den evangelischen Kirchengemeinden der Kreuzkirche und in Brüninghausen: Pfarrer Eckart Link ist am Donnerstag gestorben. Er wurde nur 54 Jahre alt.

Lüdenscheid - Nachdem sich die Nachricht verbreitet hatte, trafen sich am Abend viele Menschen in der Kreuzkirche zu einer spontanen Gedenkandacht, um in ihrer Trauer nicht allein zu sein.

Nach Vikariat und Probedienst im Ruhrgebiet wurde Link 2001 zunächst Pfarrer in der evangelischen Gemeinde Kierspe. Seit 2006 war der gebürtige Dortmunder dann Pfarrer in der Lüdenscheider Kreuzkirche und hat dort das Gemeindeleben in den vergangenen 15 Jahren aus der tiefen Überzeugung seines christlichen Glaubens heraus entscheidend mitgeprägt, so später auch in Brüninghausen.

Für viele Gemeindemitglieder war er ein verlässlicher Ansprechpartner und guter Freund, der immer ein offenes Ohr für alle hatte. In diese Zeit fiel auch der Neubau des Gemeindehauses, an dessen Planung und Konzeption Link großen Anteil hatte.

Über Gemeindegrenzen hinweg war es ihm ein Anliegen, Menschen für den christlichen Glauben zu begeistern. Noch am Mittwoch hat er einen Brief an die Gemeinden verfasst, in dem er vermutete, wegen einer schweren Erkrankung länger auszufallen. Er schrieb von einer herausfordernden Zeit für sich und seine Familie, aber auch für die Gemeinden.

„Auch euch bitte ich, dass ihr in allem Sorgen um mich oder die Gemeinde oder euch selbst wirklich diesen Weg zu Jesus geht. Er ist treu und gut, daran ändert sich nie etwas.“ Nur wenige Stunden später starb Eckart Link völlig überraschend. Das Mitgefühl gilt seiner Frau und den Kindern sowie allen, die einen guten Freund verloren haben.

Ein Trauergottesdienst findet am Freitag, 21. Januar, ab 12 Uhr in der Kreuzkirche statt. Alle Teilnehmer, auch Geimpfte und Genesene, müssen einen aktuellen Bürgertest vorweisen. Zudem müssen FFP2-Masken getragen werden.

Die Beisetzung wird im engsten Familienkreis sein. Anstelle von Blumen wird um Spenden für den Förderverein der Kreuzkirche gebeten. Aktuelle Informationen, auch zum Kondolenzbuch, gibt es auf www.kreuzkirche-online.de.

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