Pfarrei in Prozession vereint

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Etwa 800 Gläubige versammelten sich nach der Fronleichnamsprozession in der Kirche Maria Königin. ▪

LÜDENSCHEID ▪ Weithin schalten Chorgesang und Blasmusik vom Rosengarten in die Stadt, in dem sich mehrere hundert katholische Gläubige zur Fronleichnamsfeier mit anschließender Prozession versammelt hatten. Dass bei dieser traditionellen Feier erstmals Menschen aus der gesamten Pfarrei – einschließlich Brügge – zusammengekommen waren, freute Pastor Patrick Schnell aus der organisierenden Gemeinde Petrus und Paulus besonders: „Christus eint uns und ist in unserer Mitte“, so Schnell in seiner Begrüßung.

An dem feierlichen liturgischen Teil hatten sich traditionell Geistliche aus der gesamten Pfarrei und der italienischen Gemeinde beteiligt. So hielt Guiseppe Caracciolo die Lesung und Dechant Johannes Broxtermann, Kaplan Michael Pahl, Pastor Hans Ferkinghoff und Priester Dr. Rolf Dieter Pfahl waren gemeinsam mit Pastor Schnell in Gebet und Altarsakrament verbunden. Das Fürbittengebet sprach die Gemeindereferentin Marita Franzen. Der Kirchenchor St. Josef und Medardus sowie die Meinhardus Musikanten aus Meinerzhagen unterstützten unter der Leitung des Kirchenmusikers Karl-Heinz Piepenbreier musikalisch das Gotteslob der Gläubigen.

Höhepunkt der Feier am Rosengarten war neben der Eucharistie, an der Gläubige in etlichen kleineren Gruppen teilnahmen, die Formation der Prozession um die Monstranz, die die Geistlichen im Wechsel unter dem Baldachin durch die Stadt trugen. Es wurde eine fröhliche Feier bei beständigem Wetter. Viele Katholiken schlossen sich dem Festzug durch die Stadt zur Kirche Maria Königin an, die Dechant Johannes Broxtermann anführte. Dabei machte der Festzug traditionell am Altenheim Haus Elisabeth an der Graf von Galen Straße Halt, wo er von etlichen Senioren erwartet wurde.

In der Kirche versammelten sich schließlich etwa 800 Gläubige. In seiner Predigt, die Patrick Schnell aufgrund der vorausgesagten unbeständigen Wetterlage in der Kirche hielt, thematisierte dieser die Frage, ob sich geistliche Feste an die Realität der modernen Welt anpassen müssten. „Wenn wir das tun, nehmen wir Weihnachten, Ostern und Pfingsten die Grundlage“, so Schnell. Im Anschluss an den Gottesdienst verteilten Helfer der Katholischen Jungen Gemeinde kleine Brote, die Gläubigen miteinander teilten. Mit einem eingeritzten Kreuz verziert galt es als Symbol für die Gemeinde, gemeinsam als Pfarrei an der Hand des Erlösers in die Zukunft zu gehen. ▪ maya

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