Pfarrei St. Medardus spart 100 000 Euro jährlich

Galgenhumor: Stefan Hoffmann zeigt seine leeren Taschen.

LÜDENSCHEID ▪ Ohne das Ehrenamt wäre in den katholischen Kirchengemeinden der Stadt vieles nicht möglich: Beim Neujahrsempfang der Pfarrei St. Medardus und der Gemeinde St. Joseph und Medardus nannte Pfarrer Johannes Broxtermann die Ehrenamtlichkeit „den Schatz der Kirche“. Verwaltungsleiter Stefan Hoffmann betonte, wie wichtig Ehrenamt in Zeiten knapper Kassen ist.

Indem er seine leeren Hosentaschen umstülpte, machte er auf die finanzielle Situation der Pfarrei aufmerksam: Es sei gelungen, die jährlichen Kosten um 100 000 Euro zu reduzieren. Dennoch werde immer noch ein Minus erwirtschaftet. Kirchenvorstandvorsitzender Hans-Joachim Waibel hatte drauf verwiesen, dass es in schwierigen Zeiten denkbar sein müsse, dass Konstanten zu Variablen werden könnten. Veränderungen seien nötig.

Waibel lobte darüber hinaus die Arbeit des Energieausschusses um deren Sprecher Jörg Christian, die bistumsweit einzigartig sei. Im Hinblick auf die Wasserschäden im Kirchturm von St. Joseph und Medardus plane der Kirchenvorstand, einen Gutachter mit der Ursachenforschung zu beauftragen. Erst wenn feststeht, ob bei der erfolgten Sanierung Fehler gemacht wurden und damit Haftungsansprüche geltend gemacht werden können oder ob es einen grundsätzlichen Mangel an der Bausubstanz gibt, können weitere Maßnahmen erfolgen.

Leonie Böhse kündigte an, dass es in diesem Jahr wieder zwei Freizeiten der Pfadfinder geben werde. ▪ gör

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