Perthes-Werk trennt sich von Anastasis

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Das Perthes-Werk ist nicht mehr Träger des Bestattungsinstituts Anastasis an der Heedfelder Straße.

LÜDENSCHEID - Das bisher zum Evangelischen Perthes-Werk gehörende Bestattungshaus „Anastasis“ hat den Besitzer gewechselt. Zum Beginn des neuen Jahres hat die „Christliche Bestattungsgesellschaft mbH“ mit Sitz in Berlin und einer weiteren Außenstelle in Bonn die Einrichtung übernommen.

Das teilte Wilfried Koopmann vom Vorstand des Perthes-Werkes in Münster gestern auf LN-Anfrage mit.

Der Geschäftsführer der Christlichen Bestattungsgesellschaft, Ferdinand Pfahl, kündigte in einer gemeinsamen Presseerklärung mit dem Perthes-Werk an, dass er Anastasis unter seinem bisherigen Namen fortführen und weiterentwickeln werde. Er verfüge über vielfältige Erfahrungen in dieser Branche. Vor Ort an der Heedfelder Straße 24 steht wie bisher Ulrike Vollmer-Terzakis als Ansprechpartnerin zur Verfügung. Sie hatte das Bestattungsinstitut vor acht Jahren unter der Trägerschaft des Perthes-Werkes übernommen. Die bisherige Telefonnummer – 0 23 51/7 98 83 bleibt bestehen.

„Das Evangelische Perthes-Werk hat sich für diesen Betriebsübergang entschieden, um durch die Eingliederung seines bisherigen einzigen Bestattungshauses in einen größeren Verbund dessen Fortbestehen sicher zu stellen. Auch soll der betont christliche Charakter des Bestattungshauses weiterhin gepflegt werden“, begründete Wilfried Koopmann den Schritt.

Das Perthes-Werk ist überörtlicher Träger diakonischer Einrichtungen für alte Menschen, Menschen mit Behinderungen, Menschen in besonderen sozialen Schwierigkeiten und suchtkranken Menschen und ist nach eigenen Angaben an 32 Standorten in Nordrhein-Westfalen vertreten.

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