Perspektive für 15 allein erziehende Frauen

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Teilnehmerinnen, Betreuer und Vertreter von Stadt und Arge vor der Kindertagesstätte Haus der Jugend, die bei dem Qualifizierungsprojekt mitmacht. ▪

LÜDENSCHEID – Eine gute Chance auf bessere Vermittelbarkeit auf dem Arbeitsmarkt bietet sich 15 Teilnehmerinnen eines Qualifizierungsprojektes von Arge und Stadt Lüdenscheid.

Dies erklärten gestern Bürgermeister Dieter Dzewas und Friedrich Hahne, operativer Bereichsleiter Arge Märkischer Kreis, bei der Vorstellung der neunmonatigen Qualifizierungsmaßnahme im hauswirtschaftlichen Bereich.

Die vorwiegend allein erziehenden Mütter, die alle Arbeitslosengeld II erhalten, arbeiten nach einer zweiwöchigen Einführungsphase hauptsächlich praktisch. An vier Tagen in der Woche werden sie in städtischen Kindertages- und Senioreneinrichtungen unter anderem mit Standards für Hygiene, Lebensmittel und Reinigung vertraut gemacht und an den Beruf der Hauswirtschaftsgehilfin herangeführt. Ein Tag wöchentlich ist Theorie angesagt.

Mit den erlernten Dienstleistungen könnten die Teilnehmerinnen nach erfolgreicher Teilnahme unter anderem in Altenheimen, Sozialstationen, Krankenhäusern und Betriebskantinen arbeiten. Angesichts der demografischen Entwicklung mit einem absehbaren erheblich größeren Bedarf an Pflegedienstleistungen sowie einem ebenfalls erhöhten Bedarf im Kinderbetreuungsbereich stünden die Berufschancen gut, meinte Dzewas.

Im Anschluss an das bereits zweite Projekt dieser Art biete sich den Teilnehmerinnen die Chance, ein Praktikum im Pflegebereich anzuschließen beziehungsweise eine weitere Qualifizierung zur Tagesmutter oder eine Ausbildung im Bereich der Hauswirtschaft. - wok

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