P&C bleibt in Lüdenscheid in der Defensive

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Hängepartie: Während Rat und Verwaltung auf Nachrichten drängen, bleibt P & C Antworten schuldig.

LÜDENSCHEID - Der Modekonzern Peek & Cloppenburg (P & C) lässt sich auch angesichts der öffentlichen Diskussion über Abriss und Neubau am Standort Sternplatz/Wilhelmstraße nicht in die Karten schauen.

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Nach wie vor bleiben die Fragen der LN über Termine und Gründe für die Verzögerungen unbeantwortet. Wie defensiv das Unternehmen Öffentlichkeitsarbeit betreibt, deutete sich schon vor knapp drei Monaten an. Am 18. März schrieb Isabell Schöne, „Head of Corporate Communications/Media Cooperations“ bei P & C, an die Redaktion: „Vielen Dank für Ihr Interesse. Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass wir standortbezogene Fragen erst beantworten können, wenn sich eventuelle Pläne konkretisiert haben. Bei Neuigkeiten in Sachen Lüdenscheid kommen wir gerne auf Sie zu.“

Am Dienstag dieser Woche beantwortete Isabell Schöne eine telefonische Anfrage per Mail. „Gerne können Sie uns Ihre Fragen schriftlich zukommen lassen. Wir bemühen uns um eine rasche Antwort.“ Als Reaktion auf die schriftlichen Fragen antwortete die Pressesprecherin gestern Morgen: „Vielen Dank noch einmal für Ihre Anfrage (...) Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass wir standortbezogene Fragen erst beantworten können, wenn sich eventuelle Pläne konkretisiert haben. Sobald uns offizielle Informationen vorliegen, kommen wir direkt auf Sie zu.“

Die Haltung von P & C kommentierte FDP-Fraktionschef Jens Holzrichter eher vorsichtig. Er rate zu Neutralität, sagte er im LN-Gespräch. „Ob es Handlungsmöglichkeiten der Stadt gibt, bezweifle ich.“

omo

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