Wohnen, Handel, Büros

Abriss von P&C-Haus - Lüdenscheid soll 44,5 Meter hohen "Stadtturm" bekommen

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So sieht der Entwurf von Fleper Architekten aus Lennestadt aus.

Lüdenscheid - Das wird ein städtebauliches Leuchtturmprojekt - auch was die Höhe angeht. Eine Investorengruppe will einen 44,5 Meter hohen "Stadtturm" in der Lüdenscheider Innenstadt bauen. Die Pläne wurden am Mittwoch vorgestellt.

Ersten Informationen zufolge haben sich fünf bis sechs Investoren zusammengetan, um an der Stelle des P&C-Gebäudes an der Wilhelmstraße ein Neubauprojekt aus dem Boden zu stampfen, das seinesgleichen sucht. Der Entwurf stammt von Fleper Architekten aus Lennestadt. 

Voraussetzung ist der Abriss des Blocks an der Wilhelmstraße 2-10, der 2020 beginnen soll. Dann wird auch die Wilhelmstraße saniert. Zusammen mit der City-Verschönerung soll dann im Jahr 2022 auch der markante Bau fertiggestellt werden. 

Die Pläne sehen ein 44,5 Meter hohes Gebäude vor, das mehrere Funktionen erfüllen soll. Im Erdgeschoss wird es Einzelhandelsflächen geben. Im Geschoss darüber soll ein Parkdeck entstehen. Die Zufahrt ist vom Sauerfeld geplant. 

In einer weiteren Etage werden Büros eingerichtet, die die Stadt Lüdenscheid entweder kaufen oder mieten wird. Das Dach wird begrünt, darauf aufsetzend soll ein Wohnturm mit neun Geschossen und 50 Wohneinheiten gebaut werden. Das Gebäude ist ungefähr so hoch wie das Rathaus und "das braune Haus". 

Geplant ist, auch einen Kindergarten und Gastronomie in dem Komplex unterzubringen. Wie teuer der Bau wird, steht noch nicht fest. 

Was bisher passierte, steht hier

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Kommentare

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Kommentare

Mustafa
(2)(0)

Wilhelmstraße 2-10
Also werden auch einige der schönen alten Fassaden abgerissen. Wenn man diese in das Projekt nicht mit einbezieht kann von Verschönerung wohl kaum eine Rede sein!

Andreas Schmidt
(0)(0)

Gibt es denn für den derzeitigen Krause-Altbau keine mögliche neue Nutzung, nachdem hier offenbar mit dem Kauf und der Kündigung des Mietvertrages eine Art von Wettbewerbs-Behinderungsmassnahme von einem Wettbewerber gegen Fa. Leffers gestartet wurde und der Bau wohl absichtlich ohne Nutzung blieb? Das erinnert an sogenannte Sperrpatente im Patentrecht. Ist nun ein Abriss des historischen Gebäudes nötig, um diese Sperrmassnahme aufzuheben?

lesender
(0)(0)

Selbst wenn es dazu käme, würden es die Lüdenscheider vorher schon schlecht reden