Pausenhalle am Staberg kurz vor Fertigstellung

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Pultdach, große Fenster und rote Wandflächen – so präsentiert sich die neue Halle der Staberger Gymnasien.

LÜDENSCHEID ▪ Bald ist es soweit, die Pausenhalle der Staberger Gymnasien steht vor der Fertigstellung: Handwerker sind bei den letzten Arbeiten. Am Wochenende kommt die Putzkolonne.

Hausmeister und Küchenteam machen sich ab Montag mit den Räumen vertraut. In ein paar Tagen – bevor Schnee und Eis den Aufenthalt im Freien ungemütlich machen – wird der Neubau für die Schüler freigegeben.

„Am Sonntagabend ist Übergabe“, freut sich Frank Kuschmirtz, Leiter der Zentralen Gebäudewirtschaft der Stadt (ZGW). Dann stehen nur noch optische Restarbeiten an – hier und da etwas Fugenmasse etwa. „Zum Wochenbeginn können Hausmeister und Küche die neue Technik kennen lernen. Alle Geräte werden in Betrieb genommen. Ein erstes Probekochen steht an“, führt Kuschmirtz weiter aus. In Zukunft gibt es an zwei Ausgabetheken warme Mittagessen und Snacks.

Sitzmöbel mit rotem Kunstleder

Tische und Stühle, jeweils aus Buchenholz, sind inzwischen eingetroffen. „Die haben wir in der Turnhalle zwischengelagert“, erklärt Reinhard Merkschien vom Fachdienst Schule & Sport. Sitzgruppen für je sechs bis acht Schüler soll es zukünftig im Erdgeschoss der Halle geben. Entspannte Freistunden in Sicht: Vierertische und bequemere Sitzmöbel mit rotem Kunstleder erwarten die Oberstufenschüler auf der Empore.

„Rot gehört zum Farbkonzept“, betont Andreas Beckmann, ZGW: „Auch innen werden zwei Wände farbig gestrichen. Die Grundfarben sind aber weiß und grau.“ Die Außenfassade ist bereits entsprechend gestaltet. Neben dem Pultdach und großen Fensterflächen zu allen Seiten tragen die Farben zum einladenden Gesamtbild bei.

Holzleimbinder machen Säulen überflüssig

Baubeginn für die gemeinsame Pausenhalle von Zeppelin- und Geschwister-Scholl-Gymnasium war Anfang April. Mittels Fertigteilen aus massivem Stahlbeton schritt der Bau rasch voran. 13 Holzleimbinder, welche die Halle überspannen, machen jede Säule im Inneren überflüssig. „Außerdem tragen sie eine Fotovoltaikanlage und Solarmodule für Warmwasser, entsprechend den Auflagen zur Energieeinsparverordnung“, schildert Beckmann.

„Nur der Aufzug wird verzögert eingebaut“, ergänzt ZGW-Leiter Kuschmirtz: „Etwa einen Monat müssen wir für Schüler mit Behinderungen improvisieren.“ ▪ pia

Infos:

http://www.zeppelin-gymnasium.de/ oder

http://www.gsg-mk.de/

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