Brütende Hitze sorgt für mehr Patienten in Notaufnahme

Patient nach Badeunfall in Lebensgefahr: Ärzte im Klinikum retten Leben

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Die Notaufnahme der Märkischen Kliniken wurde am Wochenende vermehrt in Anspruch genommen.

Lüdenscheid - Die Ärzte in der Notaufnahme der Märkischen Kliniken hatten am vergangenen Wochenende alle Hände voll zu tun. Besonders brisant wurde es nach einem Badeunfall, den das Klinikum auf Nachfrage jedoch nicht genauer benennen wollte. Was passiert ist, lesen Sie hier:

Insgesamt 44 zusätzliche Patienten nahmen die Märkischen Kliniken am vergangenen Samstag (24 Fälle) und Sonntag (20) in der Notaufnahme auf. 

Der Grund für diesen immensen Anstieg lag in den extremen Temperaturen, wie Klinikumssprecherin Corinna Schleifenbaum erklärte: „Das Wetter hat sich bei uns in der Notaufnahme sehr bemerkbar gemacht.“ Besonders häufig traten Austrocknungen, Kreislaufprobleme oder Herz-Kreislauf-Kollapse auf. 

Zudem berichtete Schleifenbaum von einem schwerwiegenden Badeunfall. „Diese Person ist allerdings außer Lebensgefahr“, sagte Schleifenbaum zu dem Vorfall, den sie nach eigener Aussage aus Datenschutzgründen nicht näher schildern durfte. 

Resultierend aus Problemen mit dem Kreislauf gab es zudem auch einige Verletzungen, die aus einem Sturz resultierten. Auch von vielen kleineren Verletzungen berichtet die Klinikumssprecherin: „Das zeigt, dass die Hitze den Menschen zusetzt. Das hat auch Auswirkungen auf die Aufmerksamkeit. Dadurch gab es zum Beispiel Schnittverletzungen.“ 

Auch für die Zukunft sieht sich das Klinikum gut aufgestellt. „Wir sind weiterhin für mehr Patienten gerüstet, raten aber dazu, bei dieser Hitze die Sonne zu meiden, sich körperlich nicht ganz so viel anzustrengen und vor allem viel Wasser zu trinken.“

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