Maßnahme wird erst im neuen Jahr fertig

Passanten wundern sich: Asphalt statt Granitplatten auf dem Rathausplatz

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Anstatt der chinesischen Granitplatten sind auf der Rathaushausplatz derzeit Asphaltrechtecke vorzufinden.

Lüdenscheid - Große Asphaltrechtecke anstatt der chinesischen Granitplatten, die auf dem übrigen Platz verlegt sind, zieren derzeit den Rathausplatz. Grund ist eine Baustelle von Enervie, die eigentlich nach zweimonatiger Arbeit bis Ende November abgeschlossen sein sollte. Nun muss sie jedoch bis Januar pausieren.

Ein 1000-Volt-Kabel – ein Mittelspannungsstromkabel – soll ausgetauscht und die Schutzrohre in dem Bereich erneuert werden. „Die Arbeiten waren so weit im Zeitplan“, erklärt Andreas Köster, Pressesprecher von Enervie. An der Bahnhofstraße zur Ecke Altenaer Straße müssten jedoch weitere Baulöcher gegraben werden, um das Kabel hindurchzuziehen. Eine Arbeit, die nach Schätzungen von Enervie zwei Wochen dauern würde. Dies wurde dem Unternehmen jedoch in der Vorweihnachtszeit nicht von der Stadt genehmigt. „Die Stadt hat eine Verfügung erlassen, dass im Innenstadtbereich vor Januar nicht weiter gearbeitet werden darf“, sagt Köster.

Die Verfügung der Stadt bezieht sich jedoch nur auf neue Baustellen und nicht auf bestehende oder bereits angemeldete. Die Besonderheit bei der Enervie-Baustelle: „Die Anfrage von Enervie zu den neuen Baulöchern, die zu der Maßnahme gehören, wurde erst vor einigen Tagen gestellt und somit, nachdem die Verfügung in Kraft getreten ist“, sagt Sven Prillwitz, Pressesprecher der Stadt Lüdenscheid.

Die Straße sollte zudem von der Altenaer Straße bis zur Musikschule und zum Rathausplatz aufgerissen werden. „Das ist der Hauptanfahrtsweg für den Innenstadtbereich und den Weihnachtsmarkt“, erklärt Sven Prillwitz. Die Stadt wollte daher in der Vorweihnachtszeit vermeiden, diese Zuwegung zu versperren.

Aufgrund der Verkehrssicherungspflicht wurde die Baustelle am Rathausplatz vorerst geschlossen. Da sie im Januar dann jedoch wieder geöffnet werden muss, nur provisorisch mit einer Asphaltschicht. Erst wenn die Maßnahme vollständig abgeschlossen ist, werden auch die Granitplatten wieder auf dem Rathausplatz verlegt. „Hätten wir die Platten jetzt schon wieder verlegen lassen, hätten sie für die weitere Maßnahme wieder entfernt werden müssen“, begründet Andreas Köster das Provisorium.

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