ZGW verteidigt Regelung für Schulhöfe

Parken an Schulen: „Sicherheit geht vor“

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Trübe Aussichten für motorisierte Schulbesucher? Nicht unbedingt. Das von der ZGW durchgesetzte Parkverbot gilt für die Schulhöfe, nicht aber für die regulären Schulparkplätze.

Lüdenscheid -  Parkverbote sind bekanntlich ein sensibles Thema. Jüngstes Beispiel dafür: das Parkverbot auf den Schulhöfen der städtischen Schulen. Das sorgt bei vielen Schulbesuchern für Unverständnis. Besonders natürlich bei größeren Veranstaltungen wie Basaren oder Sportturnieren.

So geschehen am Samstag beim Aktionstag an der Gesamtschule.  Dort war neben dem Schulhof indes auch der reguläre Parkplatz mit Flatterband abgesperrt und damit für das Gros der Gäste nicht anfahrbar. Eine längere Parkplatzsuche und weite Wege waren die Folge. Den Antrag der Schule, per Ausnahmegenehmigung ein Parken auf dem Schulhof für die Dauer der Veranstaltung zu ermöglichen, hatte die Zentrale Gebäudewirtschaft der Stadt (ZGW) abgelehnt.

Die ZGW ist es auch, die für das Einhaltung der Verbotsregelung zuständig ist. ZGW-Leiter Frank Kuschmirtz erläuterte auf LN-Anfrage die Hintergründe. Demnach habe schon immer ein Parkverbot auf den Schulhöfen geherrscht. Es werde jetzt aber quasi auch konsequent durchgesetzt. Ausschlaggebend dafür seien Sicherheitsgründe. Konkret nannte Kuschmirtz die Notwendigkeit von freien Zufahrtswegen für Rettungskräfte sowie die Vermeidung von Unfällen. Die Worte des ZGW-Leiters: „Sicherheit geht vor. Wenn jemand gesund in ein Gebäude geht, soll er auch wieder gesund herauskommen.“

Kuschmirtz wies auch darauf hin, dass das Parkverbot nur für die Schulhöfe, nicht aber für die regulären Schulparkplätze gelte – wenn diese vorschriftsmäßig genutzt werden. Für den abgesperrten Gesamtschul-Parkplatz sei die ZGW daher auch keinesfalls verantwortlich: „Das ist dann Sache der Schule.“

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