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Wettbewerb "Beat the Band": Sieg für Otherside aus Lüdenscheid

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Some Voices aus Meinerzhagen schaffte den Sprung auf den zweiten Platz.

Lüdenscheid - Ein Band-Contest mal anders: Im Stil eines Boxkampfes stellte sich ein neues Wettbewerbskonzept für Nachwuchs-Bands vor, das vom Märkischen Kreis und dem Verein Kult-Städte in Zusammenarbeit mit „Media4Web“ veranstaltet wurde.

Angeregt hatte die SPD-Kreistagsfraktion den Wettbewerb, rund 150 Gäste strömten in den Festsaal Hohe Steinert, wo sechs Bands auf der im Stil eines Boxringes gestalteten Bühne gegeneinander antraten.

Für die erste Runde losten Ringsprecher Steven Stegnitz und Nummerngirl Carmen Klughardt die Paarungen für die ersten drei Wettkämpfe aus, bei denen jede Band im Wechsel jeweils drei mal zwei Minuten selbst geschriebene Songs spielen musste. Am Ende eines jeden Wettkampfes entschieden zum einen die Mitglieder einer vierköpfigen Jury, bestehend aus Christian Schmitt (Eventmanager aus Meinerzhagen), Björn Othlinghaus (Journalist aus Lüdenscheid), Robin Brunsmeier alias Binyo (Musiker aus Halver) sowie Tlako Mokgadi (Musiker aus Altena), ob sie jeweils die Band in der blauen oder roten Ringecke favorisieren, und vergaben damit vier Punkte pro Wettkampf, zum anderen erhielt das Publikum drei Punkte, die es per Applaus-Messung in Dezibel im Paket an ihre jeweilige Band vergeben konnte.

Band-Contest Beat the Band 2018 

Gleich in der ersten Runde zeigte sich dabei, wie fair es auf der Bühne zwischen den Musikern zuging, denn kaum dass die Lüdenscheider Singer-Songwriterin Nancy Siskou mit ihrem Auftritt loslegte, war ihre Gitarre nicht zu hören, woraufhin ihr die Kontrahenten der Pop-Formation Basti Schank & Band mit einem der Instrumente auf ihrer Ringseite aushalfen.

Nancy Siskou war indes die einzige Musikerin, die ohne Band auftrat, dieses Manko aber durch viel Power wett machte. Obwohl sich die Jury für Basti Schank & Band entschied, applaudierte das Publikum für Nancy, die es damit in die Zwischenrunde schaffte. In Wettbewerb zwei der ersten Runde traten mit Divided Soul, einer Hard-Rock-Combo aus Hagen, und Some Voices, einer sechsköpfigen Band mit sanften Singer-Songwriter-Klängen aus Meinerzhagen, zwei sehr verschiedene Kontrahenten an.

Sowohl die Jury als auch das Publikum entschied sich für die in sich gekehrte, aber gut gemachte Singer-Songwriter-Musik aus dem Volmetal. Im dritten Wettbewerb der ersten Runde standen mit der Mendener Stoner-Rock-Combo Defected Heroes und Otherside aus Lüdenscheid zwei Bands im Boxring, die sich einen Battle auf gleich hohem Level lieferten. Der druckvolle Rock der Mendener wusste ebenso zu überzeugen wie die mit viel energetischen Pop-Rock-Hymnen von Otherside. Bei je zwei Jury-Punkten für jede Band gab beim Publikumsapplaus vielleicht der Heimvorteil den Ausschlag für Otherside. 

Otherside setzten sich, dicht gefolgt von Some Voices und Nancy Siskou, am Ende durch und durfte sich den Preis auswählen: einen den Gutschein von der Firma Thomann im Wert von 200 Euro, den Live-Gig auf der Bühne des Lüdenscheider Stadtfestes wählten Some Voices.

Somit konnte sich Nancy Siskou, die sich allein so tapfer gegen ihre Band-Kontrahenten behauptet hatte, über eine Musikvideo- und CD-Produktion im Wert von 500 Euro freuen.

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