Dickes Polizei-Lob für umsichtige Autofahrer

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Die Feuerwehr musste nur wenige Bäume zersägen.

LÜDENSCHEID - „Xaver“ hat Lüdenscheid den ersten Schnee des Winters mitgebracht. Doch die Auswirkungen blieben glimpflich. Die Feuerwehr hatte wider Erwarten wenig zu tun: Es gab am Donnerstagabend in der Kreisstadt gerade mal zwei Einsätze für die Männer.

An der Volmestraße und am Rehbuschweg in Leifringhausen fiel jeweils ein Baum um und versperrte die Straße. Die Feuerwehrleute zersägten Stämme und Geäst und sorgten für freie Fahrt. An der Altenaer Straße riss der Wind einen Bauzaun um. Die Polizei richtete ihn wieder auf und sicherte ihn.

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Die Nacht verlief nach Polizeiangaben „überraschend ruhig“. Bei acht Verkehrsunfällen ab etwa 4 Uhr entstanden auf eisglatten Straßen lediglich Sachschäden, verletzt wurde niemand.

Auf der Jüngerstraße rutschte ein Räumfahrzeug des Stadtreinigungs-, Transport- und Baubetriebs (STL) auf ein abgestelltes Auto. Gegen 6.10 Uhr gab die Ampelanlage vor dem Rathaustunnel an der Kölner Straße den Geist auf. Eine knappe Stunde lang regelten Beamte den Verkehr im Schneetreiben von Hand.

Ein Polizeisprecher: „Insgesamt muss man den Lüdenscheider Autofahrern ein dickes Lob aussprechen.“ Mit zehn bis 15 Minuten Verspätung und Umwegen mussten am frühen Morgen die Passagiere der Märkischen verkehrsgesellschaft (MVG) klarkommen. Laut MVG-Sprecher Jochen Sulies steuerten die Fahrer Haltestellen an engen oder steilen Straßen zeitweise nicht an – so in Gevelndorf, am Bierbaum, an der Orffstraße oder an der Südstraße. Gegen 8 Uhr lief der Linienverkehr laut Sulies aber wieder „einigermaßen normal“. - omo

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