12000 Euro für Lisa Hummel

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Die Organistin Lisa Hummel (4. von rechts) gewinnt das Stipendium der MKK im bereich Orgel.

Lüdenscheid – Fünf Nachwuchsorganisten haben der Orgel der Erlöserkirche einiges abverlangt. Am Ende stand die MKK-Stipendiatin für Musik 2020 fest: Die Jury erkannte der Organistin Lisa Hummel das mit 12000 Euro dotierte Jahresstipendium der Märkischen Kulturkonferenz zu.

Auch das Publikum entschied sich mehrheitlich für die 1992 in Laupheim (Kreis Biberach) geborene Musikerin. Sie studierte Schulmusik an der Musikhochschule Freiburg und setzte ihr Kirchenmusikstudium an der Hochschule für Musik „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig fort.

Jury und Publikum überzeugte sie mit einem experimentellen Orgelstück des 1953 geborenen Japaners Akira Nishimura, dem Präludium in G-Dur (BWV 541) von Johann Sebastian Bach und dem Präludium und Fuge über B-A-C-H von Franz Liszt. Es gab sicherlich nicht nur vereinzelte Besucher, die große Probleme gehabt hätten, eine verantwortbare Bewertung der Spitzenleistungen der fünf Organisten abzugeben. Die Jury aus Rainer M. Klaas (Konzertpianist) Prof. Frank Zabel (Robert-Schumann-Hochschule, Düsseldorf) Christian Schmitt (Principal Organist der Bamberger Symphoniker und ehemaliger MKK-Stipendiat) sowie Ulrich Frenschkowski und Detlef Seidel als Vertreter der MKK verfügte allerdings über ergänzende Informationen über die fünf Nachwuchsorganisten.

Mit ihrer Bewerbung mussten sie Informationen über ihre bisherigen Preise, Stipendien und aussagekräftige Kritiken einreichen. Ein Konzert- oder Probenmitschnitt oder eine Studioproduktion mit verschiedenen Werken, darunter ein Werk nach 1950, sollte die Jury auf ihr Können einstimmen. Außerdem mussten die Bewerber ein Konzept über die durch das Stipendium zu fördernde künstlerische Tätigkeit präsentieren und darlegen, wie sie ihren aus dem Stipendium erwachsenden Verpflichtungen im Märkischen Kreis nachkommen wollen.

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