MK-Ordnungsamt kontrolliert Hochzeitsparty - Brautpaar ist gewappnet

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Symbolbild

Lüdenscheid - Das Rechts- und Ordnungsamt der Stadt bereitet sich auf die Kontrolle verschärfter Corona-Regeln vor.

Nach der Ankündigung von NRW-Ministerpräsident Armin Laschet vom Wochenende liegen die konkreten neuen Schutzverordnungen der Landesregierung im Rathaus noch nicht vor. Aber es wird bereits Vorsorge getroffen. 

Wie Stadt-Pressesprecherin Marit Schulte bestätigt, sollen die Corona-Streifen im Außendienst um fünf neue Stellen aufgestockt werden. Zusätzlich zu den städtischen Bediensteten werden bei Bedarf weiterhin Kräfte privater Sicherheitsdienste in der Kreisstadt unterwegs sein. 

Die Erfahrungen der Corona-Streifen aus den vergangenen Wochen stimmen die Verantwortlichen im Stab für außergewöhnliche Ereignisse (SaE) allerdings zuversichtlich. Am zurückliegenden Wochenende haben die Kontrolleure demnach vier angemeldete Hochzeitsfeiern besucht, um die Einhaltung der Regeln zu überwachen – und ein „großes Lob“ ausgesprochen. 

Schulte: „Es gab keinerlei Probleme, die Gastgeber haben sich an die Höchstgrenzen für Besucher gehalten, die Gäste haben die Vorschriften zu Abstand und Maskenpflicht beachtet.“ Es sei kein einziges Mal ein Bußgeld verhängt worden. 

Dabei erweisen sich Veranstalter privater Feten offenbar als durchaus kreativ. Bei einer der Feiern haben die Gastgeber nach Worten Marit Schultes Armbändchen verteilt, mit denen die Gäste den Kontrolleuren nachweisen konnten, dass sie mitfeiern dürfen. 

Auch ab Anfang November, wenn in Gaststätten maximal 50 Besucher zu privaten Festen kommen dürfen, sollen die Überprüfungen fortgesetzt werden. Schwerpunkte bleiben gastronomische Betriebe und angemeldete Feiern, aber auch Fußballplätze und Sporthallen. 

Was darüber hinaus unternommen wird, um die Infektionszahlen einzudämmen, stehe noch nicht fest.

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