„OrangeDay“: Frischer Anstrich für Hospiz-Balkone

Hospiz-Leiterin Marion Döbbelin (li.) und Schwester Sabrina (Mi.) freuen sich, dass Mitarbeiter des Unternehmens „GlasmoSmithKlein“ (GSK) unentgeldlich die Balkone anstrichen. GSK veranstaltet einmal im Jahr den „OrangeDay“ für gute Zwecke.

Lüdenscheid - Normalerweise beginnt die Woche für sie nicht mit Schleifgerät, Farbeimer und Pinsel in der Hand, sondern in ihren Büros am Schreibtisch oder im Auto auf dem Weg zu Terminen. Am Montag aber standen sie auf den Balkonen des Hospizes an der Sedanstraße und sorgten für einen frischen Anstrich.

Über den Palliativmedizinischen Konsiliardienst Lüdenscheid-Olpe (PKD) war der Kontakt zustande gekommen. Mitarbeiter der Firma „GlaxoSmithKline“ (GSK) nahmen Kontakt zu Hospiz-Leiterin Marion Döbbelin auf, fragten nach, wo Unterstützung nötig ist, aber das Geld fehlt. „Einem Hospiz zu helfen, ist sinnvoll. Darüber waren wir uns alle sofort einig und haben uns auf den Weg nach Lüdenscheid gemacht“, sagen die ehrenamtlichen Helfer, die im „normalen“ Leben Pharmareferenten sind.

Doch einmal im Jahr steht für sie der „OrangeDay“ an. Dann schwärmen sie aus, um freiwillig soziale Einrichtungen zu unterstützen. Das können auch Pflegeheime oder Kindergärten sein, um nur zwei Beispiele zu nennen. Neben ihrer Arbeitskraft stellte das sechsköpfige Team auch die entsprechenden Materialien kostenlos zur Verfügung, um die Balkone zu streichen.

GSK mit Hauptsitz in München ist nach eigenen Angaben ein weltweit führendes, forschungsorientiertes Gesundheitsunternehmen, das sich der Entwicklung innovativer Arzneimittel verschrieben hat. „Unser Anspruch ist es, die Lebensqualität von Menschen zu verbessern, indem wir ihnen ein aktiveres, längeres und gesünderes Leben ermöglichen. Das Portfolio von GSK ist breit gefächert, von der Prävention über die Behandlung von akuten und chronischen Erkrankungen bis zur Therapie von lebensbedrohlichen Krankheiten.“ GSK-Präparate sind zum Beispiel Impfstoffe oder Medikamente bei Atemwegserkrankungen. Seit dem Start 2004 haben sich insgesamt rund 4000 Teilnehmer des „OrangeDay“ in rund 500 sozialen Projekten engagiert.

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