Oldtimer-Rallye des Lions-Clubs Lüdenscheid-Lennetal

Ein Wagen bleibt auf der Strecke

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Das älteste Auto im Teilnehmerfeld war dieser BMW 320 Cabrio aus dem Jahr 1938.

Lüdenscheid – Der Fiat 500 neben dem Porsche 911, der Trabant neben dem Mercedes, der Sportwagen neben der „Ente“: Bei der Oldtimer-Rallye des Lions-Clubs Lüdenscheid-Lennetal zählen weder Größe noch Pferdestärken, sondern allein das Alter der Autos. Mehr als 80, das älteste Baujahr 1938, das jüngste aus dem Jahr 1988, standen schließlich am Sonntagnachmittag nach der Zieleinfahrt auf dem Rathausplatz und lockten viele Schaulustige an.

Besonders warm war es zwar nicht, aber trocken und gerade am Nachmittag auch sonnig – das reichte, damit die alten Schätzchen so richtig glänzen konnten. 

Lions-Präsident und Organisator Guido Schulte freute sich einmal mehr über eine gelungene Veranstaltung. Von 84 gemeldeten Fahrzeugen haben es letztendlich 83 ins Ziel geschafft – lediglich eins von den vergleichsweise jüngeren Autos, ein Ferrari 328, Baujahr 1985, ist „auf der Strecke geblieben“ und hat den Rathausplatz wegen eines technischen Defekts nicht erreicht. 

Start für alle Autos war am Morgen auf dem Gelände der Firma Schriever am Hohen Hagen. Entlang der Strecke unter anderem über Winkeln, Rummenohl, Breckerfeld, Halver, Kierspe, Meinerzhagen-Valbert (Mittagspause), Attendorn, vorbei an Lister, Bigge und Oester nach Herscheid-Reblin und wieder zurück nach Lüdenscheid waren 25 Lions-Mitglieder als Helfer im Einsatz. Die Teams in den Autos absolvierten mehrere Durchgangskontrollen mit technischen Fragen und Gleichmäßigkeitsprüfungen auf abgesperrtem Gelände. 

15. Lions-Rallye "Rund um Lüdenscheid"

Zu den besonderen Autos gehörte in diesem Jahr ein Audi S1 quattro, Baujahr 1986, gebaut für den Rallye-Sport. Mit einem solchen Wagen hat Walter Röhrl seinerzeit das legendäre Rennen von Pikes Peak gewonnen, betonte Schulte. Auch ein Trabant (Baujahr 1960) gehörte gestern zum Teilnehmerfeld, ebenso wie ein Wohnmobil (Baujahr 1984).

2018 brachte die Oldtimer-Rallye mehr als 12 000 Euro zugunsten des Hospizes ein. Auf einen ähnlichen Erfolg hofft Schulte auch diesmal. An der Unterstützung der Teilnehmer mangelt es nicht. Bei ihrer 15. Auflage zeigte sich erneut, wie beliebt die Rundfahrt durch das Sauerland bei Oldtimer-Fahrern ist: Von den gemeldeten Autos und ihren Fahren waren die meisten schon zum wiederholten Mal dabei, lediglich 18 Wagen wurden zum ersten Mal gemeldet – und das zum Teil von Fahrzeugführern, die schon mit anderen Autos mitgemacht haben.

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