„Rund um Lüdenscheid“

Extrem hoher Spaßfaktor bei der Oldtimer-Rallye

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Bei der 9. Oldtimer-Rallye waren in diesem Jahr 68 Teams dabei. Nach der Zieleinfahrt reihten sich die historischen Fahrzeuge auf dem Rathausplatz auf und wurden von vielen Besuchern bestaunt.

Lüdenscheid - Am Ende des Tages waren sich alle Fahrer einig: „Das war ein extrem hoher Spaßfaktor“. Die 9. Oldtimer-Rallye „Rund um Lüdenscheid“ führte am Samstag 68 Teams „durch verschwiegene Täler, vorbei an Talsperren und über die Höhen des Sauerlandes.“

Für die Streckenführung zeichneten wieder einmal Werner Hennig und seine Mitstreiter des Lions Clubs Lüdenscheid-Lennetal verantwortlich. Die Erlöse der Rallye kommen dem Amalie-Sieveking-Haus (Hospiz) zu Gute. „Sie haben in den vergangenen Jahren bereits erhebliche Summen für diese wichtige Arbeit aufgebracht“, freute sich Bürgermeister Dieter Dzewas bei der Preisverleihung im Bürger-Forum. Traditionell stiftet die Stadt einen Pokal für das älteste Fahrzeug im Teilnehmerfeld. Diese Trophäe erhielten die Lüdenscheider Volker und Kevin Jüngling. Sie fuhren die Rallye auf einem Singer Le Mans, Baujahr 1930. „Von diesem Auto existieren weltweit nur 40 fahrbereite Exemplare“, so Volker Jüngling.

Oldtimerrallye

Die Rundfahrt hat sich in den vergangenen Jahren zu einem festen Termin im Kalender aller Oldtimer-Fans entwickelt. Frank und Anette Moldenhauer aus Altena haben mit ihrem Mercedes-Benz 230 SL (Baujahr 1964) keine einzige Rallye verpasst. Während die meisten Fahrer mit ihren historischen Boliden nur in den Sommermonaten auf den Straßen unterwegs sind, schont Falk Baberg sein Fahrzeug vom Typ Alfa Romeo Alfetta GTV (Baujahr 1982) nicht. „Für mich ist ein Auto ein Gebrauchsgegenstand“.

Seit zwei Jahren sind Claus Vogel und Dirk Neubauer im Besitz eines BMW 1800 Touring (Baujahr 1972). „Bei dem geht nicht viel kaputt. Es ist einfach ein ehrliches Auto“, berichten die beiden Fahrer zufrieden. Weniger Glück hatten Lutz Baberg und Birthe Flucht mit ihrem Volvo PV 544 (Baujahr 1962) und der Startnummer 51. Erst brach der Zündschlüssel und am Ende auch noch der Schaltknüppel ab. Konnte der Wagen zunächst noch mit einem Schraubenzieher gestartet werden, ging nach der Mittagspause nichts mehr. Die Laune ließen sie sich aber dennoch nicht verderben. - jw

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