Beste Wiesn-Stimmung an der Hohen Steinert

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Gordan Dudas, SPD-Landtagsabgeordneter (li.), eröffnete am Freitag mit dem Fassanstich das erste Lüdenscheider Oktoberfest im Festzelt Hohe Steinert.

[UPDATE] Lüdenscheid - Eines der größten Volksfeste der Welt fand am Wochenende seinen Weg nach Lüdenscheid.

Im großen Oktoberfestzelt auf der Hohen Steinert konnten sich die Gäste am Freitag und Samstag nicht nur kulinarisch mit Leberkäse, Bretzeln, Haxen, Schwammerln und vielem mehr ins blau-weiße Paradies entführen lassen, sondern bekamen auch ein tolles Unterhaltungsprogramm geboten. Die Moderatoren Kathrin Kuhlemann und Markus Duda (Radio MK) übernahmen am Freitag gut gelaunt die Präsentation.

Einleitend erledigte zunächst der SPD-Landtagsabgeordnete Gordan Dudas routiniert den Fassanstich, bevor die „Alpenbanditen“ die Bühne enterten. Die „heißeste Oktoberfestband der Welt“ lieferte in zünftiger Tracht nicht nur Klassiker in bayrischer Mundart, sondern hatte auch viele andere Stimmungs-Hits wie zum Beispiel „Ich drehe schon seit Stunden“ von Herbert Grönemeyer im Repertoire.

Oktoberfest Lüdenscheid mit Willi Herren

Da der Star des Abends, Ballermann-Stimmungskanone Willi Herren, auf der Autobahn aufgehalten wurde und deshalb die „akademischen zweieinhalb Stunden“ in Anspruch nehmen musste, wurden an diesem Abend einige Programmpunkte vorgezogen. Unter anderem stellten sich zehn attraktive Damen der Wahl zur Miss Dirndl, die ausschließlich durch das Publikum und dessen Applaus entschieden wurde. Ferner legten die Alpenbanditen die eine oder andere Extrarunde auf der Bühne ein, und einige Gäste begannen eine Polonaise, die für Stimmung sorgte, bis der Hauptact des Abends eintraf.

Willi Herren belohnte seine Fans für die lange Wartezeit mit einem energiegeladenen Auftritt, der die Wände des Festzeltes erzittern ließ. Es half nichts: Rolf Linnepe, der Vorsitzende des gastgebenden Lüdenscheider Bürgerschützenvereins, musste auf die Bühne und gemeinsam mit dem „Mann hinter dem Bauch“ dessen Hit „Ist mir egal“ anstimmen. Dass der Kölsche Jung ein Star zum Anfassen ist, zeigte er immer wieder gerne, wenn er die Bühne verließ, sich zu seinen Fans gesellte oder auf dem Tisch tanzte.

Da stimmte das Partyvolk doch gerne in sein Lied „Nachts, wenn alles schläft, solltest du feiern geh’n“ ein, bevor der Meister zum Abschluss im Rahmen eines Medleys die älteren und neueren deutschen Rock- und Pop-Charts präsentierte. Wer von Willi Herren nicht genug bekommen konnte, hatte die Möglichkeit, am Samstag einen zweiten Auftritt des Sängers im Zelt zu erleben. - bot

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