Grundschul-Betreuung unter neuer Trägerschaft 

+
Die Grundschule Schöneck wird zum Ende des Schuljahres geschlossen, soll aber weiter genutzt werden.

Lüdenscheid - Mit der Schließung der Grundschule Schöneck zum Schuljahresende 2015 ergibt sich für den künftigen Offenen Ganztag und das Betreuungsangebot der verlässlichen Grundschule von 8 bis 13 Uhr eine neue Konstellation.

Bisher kümmerten sich drei verschiedene Initiativen um die Kinder. An der Grundschule Schöneck ist dies der aus einer Elterninitiative hervorgegangene Betreuungsverein „Kinderbetreuung Grundschule Schöneck e.V.“ In Brügge ist der Förderverein Brügge Träger des Offenen Ganztags, eine weitere Förderinitiative ist für die Betreuung 8 bis 13 Uhr zuständig.

Alle diese Trägerschaften laufen zum 31. Juli 2015 aus und damit auch die Verträge der Betreuungskräfte. Eine neue Organisation des Betreuungsangebots in der Grundschule Brügge beziehungsweise eine neue Trägerschaft muss also auf die Beine gestellt werden. Wie dies aussehen soll, wird sich nach LN-Informationen auf einer Gründungsversammlung herausstellen, die am 19. Februar ansteht.

Die leere Grundschule Schöneck soll aber keineswegs abgerissen, sondern weiter genutzt werden, wie Winfried Lütke-Dartmann, Fachbereichsleiter für Jugend, Bildung und Sport, gestern nochmals bestätigte. „Wir stecken in den Planungen für den notwendigen Ausbau von Kindergartenplätzen für unter Dreijährige und tun dies in enger Abstimmung mit der Arbeiterwohlfahrt. Eine Projektgruppe unter Beteiligung der verschiedenen Fachdienste arbeitet daran, um alle nötigen Aspekte aufeinander abzustimmen.“

Danach könnte die Grundschule Schöneck zum Kindergarten umgebaut werden. Als interessierte Träger hat sich bereits die Arbeiterwohlfahrt (Awo) gemeldet, die zwei Gruppen aus dem Förderkindergarten Schürfelde, der seinen Sitz in Meinerzhagen hat, in Lüdenscheid unterbringen möchte. Hinzu kommen die Planungen für die weitere Schaffung von Kita-Plätzen für unter Dreijährige. „Dies zeigt, dass hier viele Beteiligte an dem Prozess mitwirken und alles aufeinander abgestimmt werden muss. Das geht deshalb sicherlich nicht in einem Zug“, erklärt Lütke-Dartmann. - von Martin Messy

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare