Stadtzentral, barrierefrei, gut vernetzt und flexibel

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Peter Würzbach, Dr. Wolfgang Schröder, Thomas Gemke, Eveline Haue, Dieter Dzewas, Gabriele Schippers und Jürgen Kern (v.li.) prägten mit ihren Beiträgen die Einweihung.

Lüdenscheid - Zwar funktioniert die Arbeit in der Geschäftsstelle des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes im Märkischen Kreis schon seit dem Herbst 2013 in den neuen Räumen an der Friedrichstraße 30. Und auch die Selbsthilfekontaktstelle unter der Trägerschaft des Paritätischen hat hier ihre Anlaufstelle gefunden. Aber eine offizielle Einweihung fehlte noch.

Am Montag wurde dies nachgeholt, wobei Landrat Thomas Gemke und Bürgermeister Dieter Dezwas die Bedeutung der Einrichtungen in ihren Reden hervorhoben: „Wir brauchen dieses Angebot, und das ist auch überparteilich nie in Frage gestellt worden“, betonte Gemke. Dzewas sagte, der Wert einer Gesellschaft messe sich daran, wie sie mit den schwächeren Mitglieder umgehe. „Hier sind alle Beteiligten offen für neue Herausforderungen und reagieren schnell und flexibel darauf. Zudem passt die stadtzentrale Lage auch unter dem Gesichtspunkt der Inklusion.“

Jürgen Kern, Landesvorstand des Paritätischen NRW, stellte die Institution mit seinen 1425 hauptamtlich Beschäftigten und 1000 Ehrenamtlichen in Vereinen, Vorständen und in der sozialen Arbeit als idealen Dienstleister dar, der eine Plattform und Struktur biete und eine differenziertes Unterstützungsangebot. Gut 160 Selbsthilfegruppen finden unter dem Dach des Paritätischen Unterstützung bei Gründungen oder Vermittlungen.

Gabriele Schippers von der NRW Gemeinschaftsförderung (Selbsthilfe GKV/AOK) hob den Mut hervor, sich den eigenen Belastungen zu stellen. „Die Selbsthilfe ist eine Bereicherung für die gesamte Gesellschaft.“

Dr. Wolfgang Schröder, Vorsitzender des Fördervereins des Selbshilfezentrums, erklärte, was für den Handwerker der Baumarkt sei, sei für den Hilfesuchenden die Selbsthilfe. Sein Dank galt allen Unterstützern. Gerade die Glücksspirale und die Sparkasse hatten zur Einrichtung der neuen Räume erheblich beigetragen.

Von Martin Messy

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