Tag des offenen Denkmals im Schneckenhaus

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Franz Helmut Engel (l.) begrüßte zahlreiche Gäste im Schneckenhaus.

Lüdenscheid - Die ehemalige Maschinenfabrik Hesse & Jäger stand Sonntag am Tag des offenen Denkmals im Mittelpunkt des Interesse der Schneckenhaus-Besucher.

Mit einer Bilderschau begrüßte Franz Helmut Engel, 1. Vorsitzender des Fördervereins, die Gäste und zeigte, wie das Baudenkmal an der Bräuckenstraße vor den Sanierungsmaßnahmen ausgesehen hatte. „Da gehört aber viel Mut dazu, so ein Projekt anzupacken“, sagte ein Besucher aus Gummersbach anerkennend. Brigitte Klein, Vorsitzende der Turbo-Schnecken, lachte: „Gut, dass man vorher nicht immer so genau weiß, wie die Dinge sich gestalten.“

Der Einsatz der Turbo-Schnecken und des Fördervereins Baudenkmal Maschinenfabrik Hesse & Jäger habe sich in jeder Hinsicht gelohnt, erklärte Franz Helmut Engel. Viele Elemente und damit auch den ursprünglichen Charakter des alten Gebäudes habe man bei der Sanierung erhalten können. Dazu gehören vor allem die großen Rosetten- und Thermenfenster und die Ziegelfassade, die das Schneckenhaus zieren.

Von dem alten Fabrikschornstein, der auf alten Stichen und Werbebildern mächtig qualmt, habe man sich hingegen schweren Herzens trennen müssen, erklärte Franz Helmut Engel. „Wir hätten mehr als 30 000 Euro investieren müssen, um den Schornstein wieder herrichten zu lassen. Das ging einfach nicht. Deshalb musste er weg“, fügte Turbo-Schnecke Brigitte Klein hinzu.

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