"Experiment gelungen"

Großes Interesse an Denkmälern

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In der SOS-Kindervilla reihte sich eine Führung an die nächste – und zur Erholung gab es Kaffee und Kuchen.

Lüdenscheid - „Experiment gelungen“, freute sich Dr. Arnhild Scholten: Zahlreiche Besucher haben am Sonntagnachmittag die Gelegenheit genutzt, einen Blick hinter die Türen alter Gemäuer zu werfen. Sowohl in der SOS-Kindervilla an der Freiherr-vom-Stein-Straße als auch im Zeppelin-Gymnasium am Staberg gaben sich die Gäste die Klinke in die Hand. 

Trotz oder vielleicht auch wegen des parallel laufenden Stadtfestes wurde das Angebot des Geschichts- und Heimatvereins (GHV) zum Tag des offenen Denkmals gut angenommen. Arnhild Scholten, als GHV-Vorsitzende dort auch für den Arbeitskreis Denkmalschutz zuständig, zog bereits zur Halbzeit ein positives Fazit. 

Erstmals hatte der Verein trotz des Stadtfestes, das immer auf denselben Termin wie der Tag des offenen Denkmals fällt, eingeladen, Denkmäler in Lüdenscheid zu besichtigen.

In der SOS-Kindervilla stand Investor Gerhard Winkler für Führungen bereit und erläuterte den Besuchern, wie bei der Renovierung die Ansprüche einer modernen Kita im Einklang gebracht wurden mit Sicherheits- und Brandschutzauflagen sowie Anforderungen des Denkmalschutzes. Viele Besucher kannten das Gebäude noch als Waisenhaus beziehungsweise später als Domizil verschiedener Vereine. 

Zepp-Schulleiter Sebastian Wagemeyer begrüßte sowohl Gäste, die vor Jahrzehnten selbst die Schulbank am Staberg gedrückt hatten, als auch solche, die das Gebäude von außen kennen und schätzen und endlich einmal auch von innen sehen wollten. Die Aula und die Wetterstation auf dem Dach gehörten dabei zum Rundgang.

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