Tag der offenen Tür

2000 Besucher werfen Blick hinter die Kulissen der Autobahmeisterei

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Großer Andrang herrschte bei den Fahrzeugvorführungen.

Lüdenscheid - Große Einsatzfahrzeuge und -geräte hautnah zu erleben – das macht Groß und Klein gleichermaßen Spaß. Entsprechend groß war am Sonntag der Andrang beim Tag der offenen Tür der Autobahnmeisterei Lüdenscheid.

Schon zum Auftakt tummelten sich Hunderte von interessierten Besuchern auf dem Gelände an der Werdohler Landstraße. Dort wurde anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Autobahnmeisterei ein vielfältiges Programm für die ganze Familie geboten, das im Lauf des Tages rund 2000 Gäste lockte, schätzen die Veranstalter.

Zur offiziellen Eröffnung verwies Dieter Reppenhorst, Leiter der Regionalniederlassung Hamm von Straßen.NRW, unter anderem auf die vielfältigen Aufgaben, die das Team der Autobahnmeisterei um Betriebsdienstleiter Jens Kaminski meist im laufenden Verkehr zu bewältigen hat.

Es komme immer wieder vor, dass Mitarbeiter von Autobahnmeistereien im Dienst schwer verletzt oder gar getötet werden. Dennoch gehöre es inzwischen zum Alltag, „dass sie beschimpft und zum Teil mit Gegenständen beworfen werden. Das ist nicht hinzunehmen.“ Reppenhorst bat um Respekt für die Menschen, die auf den Straßen für die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer arbeiten.

Bürgermeister Dzewas sagte, dass es „kein besonders gutes Zeichen für den Zustand unserer Gesellschaft ist“, dass es Vereine wie „Soko Respekt“ geben müsse, weil Einsatzkräfte, die Menschen retten, beschimpft, bespuckt und beschmissen würden.

Tag der offenen Tür zum 50-Jährigen Bestehen der Autobahnmeisterei

Landrat Thomas Gemke würdigte in seinem Grußwort, dass das Team zum Jubiläum anstelle eines steifen Festaktes diesen Tag der offenen Tür organisiert habe, um sich und seine Arbeit den Menschen zu präsentieren. Der Andrang am Sonntag gab den Initiatoren recht.

Dicht gedrängt verfolgten Zuschauer die Präsentationen der Autobahnmeisterei sowie des THW und des Löschzuges Brüninghausen der Freiwilligen Feuerwehr. Der Kettcar-Parcours der Verkehrswacht, ein großer Sandhaufen mit vielen Spielgeräten und Hüpfburg sorgten für weitere Unterhaltung der kleinen Gäste, während in der Halle ein Film mit Bildern vom Bau der Sauerlandlinie lief und Michael Neumann von der Projektgruppe A 45 über den geplanten Ausbau und die Brückenneubauten informierte. Ein Überschlagsimulator der Dekra, Infostände der Autobahnpolizei und der Soko Respekt komplettierten das Angebot.

Beim THW konnten die Besucher gegen eine Spende Nistkästen aus Baumstämmen sägen lassen. Der Erlös von 83 Euro kommt dem Verein Tages- und Pflegeeltern (Tupf) zu Gute.

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