Offene Fragen rund um den Lidl-Neubau in Brügge

Stadtplaner Martin Bärwolf (Mitte) kam gestern zu einem Ortstermin am Lidl-Markt in Brügge, um dem SPD-Ortsverband die Pläne für den Neubau zu erläutern.

LÜDENSCHEID ▪ Zur Erläuterung der Pläne für den Neubau des Lidl-Marktes in Brügge (LN berichteten) kam Stadtplaner Martin Bärwolf gestern auf Einladung des SPD-Ortsvereins Lüdenscheid West/Brügge zu einem Ortstermin am Standort des Discounters. Dabei wurde deutlich, dass sowohl die Stadt als auch die Brügger Bürger die Pläne nachdrücklich begrüßen.

Doch es gab auch Diskussionsbedarf im Hinblick auf mehrere kleine und ein größeres Problem. Vor allem das fehlende Angebot in der Zeit des Abrisses und des Neubaus des Marktes wird als Problem empfunden. Beginnen sollen die Arbeiten nach der Frostperiode. Fertiggestellt soll der Markt etwa im September 2011 sein. Aus den Reihen der Brügger Bürger kam der Vorschlag, ein freies Grundstück auf dem Gelände der benachbarten Firma Flühs für eine provisorische Verkaufsstelle zu nutzen.

Gewünscht wurde auch ein Zugang zum Markt aus Richtung des Bahnübergangs und der Straße „Am Kamp“ – entsprechend der jetzt vorhandenen Straßenzufahrt, die für den neuen Markt überbaut werden soll. Martin Bärwolf sagte zu, sich bei den Lidl-Planern für einen solchen Zugang einsetzen zu wollen. Allerdings machten die Anwesenden auch deutlich, dass der Weg über die Volmestraße keinen sehr großen Umweg darstellt.

Verkleinerungen ihrer Territorien müssen die Skater und die Kinder hinnehmen. Zur Vergrößerung des Parkplatzes auf 84 Parkplätze soll der vorhandene Spielplatz erheblich beschnitten und in den vorderen Bereich des Grundstücks an der Volmestraße verlegt werden. Im Gegenzug will sich Lidl verpflichten, den Spielplatz neu anzulegen und mit neuen Spielgeräten auszustatten. Dabei sollen die Anwohner ihre Wünsche hinsichtlich der Neuanschaffungen äußern. Derzeit werde der ziemlich heruntergekommene Spielplatz von den Brügger Kindern nur wenig genutzt, hieß es. Ein Zaun werde verhindern, dass Kinder unkontrolliert auf die Straße laufen können, beruhigte Bärwolf entsprechende Bedenken gegenüber dem zukünftigen Standort des Spielplatzes.

Stark verkleinert werden soll vor allem der vorhandene Skater-Platz, der von gut 600 auf 235 Quadratmeter schrumpfen wird. Möglicherweise gibt es aber im hinteren Bereich des Grundstücks noch eine Platz-Reserve, auf der der Skater-Platz zu einem späteren Zeitpunkt bei Bedarf vergrößert werden kann.

Der Markt selber solle mit etwa 900 Quadratmetern Verkaufsfläche etwa genauso groß werden wie der jetzige, sagte Bärwolf. ▪ thk

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