Lockerungen für Schulen und Kitas in Lüdenscheid: Ab Montag Rückkehr zum Wechselunterricht

Kirsten Hoffmann, Leiterin der Astrid Lindgren Schule freut sich auf die Kinder, die bald wieder Leben in die Grundschule bringen.
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Die im Märkischen Kreis deutlich gesunkene Sieben-Tage-Inzidenz führt ab Montag, 17. Mai, auch in Lüdenscheid zu ersten Lockerungen: Die Schulen dürfen wieder öffnen und Wechselunterricht anbieten, während die Kindertagesstätten aus dem Not- in den eingeschränkten Regelbetrieb wechseln. Das hat das nordrhein-westfälische Gesundheitsministerium per Allgemeinverfügung festgelegt, erklärte die Stadt Lüdenscheid in einer Pressemitteilung.

Lüdenscheid - Die bundesweit geltende „Corona-Notbremse“ sieht vor, dass Wechselunterricht in Schulen erst dann erlaubt ist, wenn der Inzidenzwert in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt an fünf Werktagen hintereinander unter einem Wert von 165 liegt. Für den Märkischen Kreis war das am Mittwoch der – vom NRW-Gesundheitsministerium auch bestätigte – Fall. Damit stand fest, dass der Unterricht ab kommendem Montag wieder abwechselnd zu Hause und in der Schule stattfindet. Die Schulen informieren alle Schülerinnen und Schüler bzw. deren Eltern darüber, wie der Wechselunterricht konkret geregelt wird. 

StadtLüdenscheid
LandkreisMärkischer Kreis
Einwohnerzahl72.313 (Stand: 31.12.2019)

Lockerungen für Schulen und Kitas in Lüdenscheid: Eingeschränkter Regelbetrieb bei Kitas

Darüber hinaus kehren die Kindertagesstätten wieder zum eingeschränkten Regelbetrieb zurück. Das bedeutet: Ab Montag dürfen wieder alle Eltern ihre Kinder in der Kita abgeben. Allerdings bleibt es dabei, dass der Betreuungsumfang pro Kind und Woche um zehn Stunden reduziert wird. Außerdem werden die Kinder weiterhin in festen Gruppen betreut.

„Wir begrüßen es sehr, dass Kinder und Jugendliche jetzt zumindest wieder ein Stück weit in ein geregeltes Umfeld und in die Normalität zurückkehren können“, freut sich Sebastian Wagemeyer. Lüdenscheids Bürgermeister hofft, dass „die Infektionszahlen weiter zurückgehen, damit bald auch Lockerungen in anderen Bereichen möglich sind“.

Seit dem 24. März war im Märkischen Kreis wegen des hohen Inzidenzwertes ausschließlich Distanzunterricht erlaubt. Davon waren lediglich die Abschlussklassen ausgenommen. In den Kitas galt seit dem 26. April die sogenannte Notbetreuung

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