Förderschüler arbeiten mit Holz, Teig und Metall

Erster Kontakt mit dem Berufsalltag ist für die Susannenhöh-Schüler ein Praktikum im Berufsbildungszentrum.

LÜDENSCHEID ▪ Zum Auftakt geht’s den Enten an den Kragen. Der wird geschmirgelt und verfeinert, der Bürzel kriegt mit der Feile den richtigen Schwung, zum Schluss folgen Standholz und Rädchen...

Wenn die Förderschüler der Susannenhöhe Halver aus der Holzwerkstatt zur nächsten Praktikumsstation wechseln, nehmen sie nicht nur eine fertige Holzente mit. Sie haben dann erste Einblicke ins Handwerk bekommen, wissen, ob ihnen der Umgang mit Holz auch beruflich Spaß machen könnte und ob sie geschickt sind. Auch Ausbilder und Anleiter Frank Karneil hat einen Eindruck gewonnen, wie’s um den Nachwuchs fürs Tischlerhandwerk bestellt ist.

„Unsere Oberstufen arbeiten an der Berufsorientierung“, sagt dazu Lehrerin Julia Laurenzis. Sie begleitet die 22 jungen Leute der 8. und 9. Klassen während der ein- beziehungsweise zweiwöchigen Praktikumsphase im Berufsbildungszentrum der Kreishandwerkerschaft in der alten Wefelshohler Schule. Möglich ist die Maßnahme durch 3000 Euro Fördermittel von der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit sowie mit Hilfe des NRW-Schulministeriums. Die Maßnahme unter dem Titel „Zukunft fördern“ wird von der Stiftung „Partner für Schule NRW“ und der Landes-Gewerbeförderungsstelle des nordrhein-westfälischen Handwerks umgesetzt. Viele Mitwirkende, ein Ziel: den Jugendlichen frühzeitig kurze, aber intensive Einblicke in die Praxis zu ermöglichen – durch Muffin-Backen, das Löten von Würfeln oder eben auch durch den letzten Schliff für Holzenten.

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