In der Oberstadt tut sich eine Menge

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Die Mitglieder der SPD Ortsvereine Honsel-Worth und Bräucken-Versetal informierten sich über die Parkraumbewirtschaftung in der Alt- und Oberstadt und hatten insbesondere die Parkpalette an der Corneliusstraße im Visier.

Lüdenscheid - Über die Parkraumbewirtschaftung in der Alt- und Oberstadt informierten sich die Mitglieder der SPD-Ortsvereine Honsel-Worth und Bräucken-Versetal.

Dazu trafen sie sich mit Andre Westermann von der Lüdenscheider Stadtmarketing-Gesellschaft (LSM) an der Parkpalette Corneliusstraße, die nach mehreren Jahren Teilsperrung und einer nicht gerade einmütigen Diskussion bezüglich der Komplettsanierung seit rund einem dreiviertel Jahr wieder benutzt werden kann.

Die Parkpalette wurde in den Jahren 2011 und 2012 trotz Nothaushalts mit einer Bauinvestition von rund zwei Millionen Euro instandgesetzt. „Das hat sich gelohnt“, lautete das Fazit Westermanns. Die Parkpalette sei gut ausgelastet – Tendenz steigend. Ziel sei, durch die Nutzung in drei Jahren 50 000 Euro zu erwirtschaften. „Wir sind momentan guter Dinge, das gesteckte Ziel zu erreichen“, ergänzte er. Von den insgesamt 150 Parkplätzen auf drei Etagen seien derzeit 18 Plätze für 50 Euro im Monat dauervermietet. „Wir könnten uns vorstellen, die Dauerparkplätze auf 25 zu erhöhen, der Rest der Parkplätze sollte allerdings für die Bewohner und die Kundschaft der Alt- und Oberstadtgeschäfte freigehalten werden.“

Ein Vorteil der Parkpalette Corneliusstraße gegenüber anderen Parkhäusern sei die moderne Bauweise mit großen Parkplätzen. Hier sei dem Wandel der Zeit (die Autos werden immer größer) Rechnung getragen worden. Auch Bürgermeister Dieter Dzewas betonte, es sei eine Renaissance der Gewerbeentwicklung und des Wohnstandortes Altstadt gewünscht. Dazu gehöre auch gesicherter Parkraum.

In der Alt- und Oberstadt tut sich derzeit gerade tatsächlich viel: Schon in wenigen Wochen wird „Kaffee Kultur“-Inhaber Sebastian Benkhofer am Graf-Engelbert-Platz – im ehemaligen Jendritzki-Haus – mit einem zweistöckigen Café mit Außengastronomie das Viertel beleben. In unmittelbarer Nähe hat gerade Raumausstatter Rumpler Räume bezogen, und im ehemaligen Bertelsmann-Club werden in Kürze statt verklebter Schaufenster Brautmoden zu sehen sein. Erst kürzlich eröffneten das Café Roxanne an der oberen Wilhelmstraße sowie ein Fußpflegesalon an der Luisenstraße. An der Loher Straße ist künftig das Second-Hand-Modegeschäft „No-blesse“ ansässig. - CG

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