LSG-Vorsitz: Suche nach Kandidaten geht weiter

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LSG-Oberst Friedrich-Karl Schmidt ist zuversichtlich, unter den neuen Voraussetzungen einen Kandidaten für das Amt des Vorsitzenden zu finden. ▪

LÜDENSCHEID ▪ Mit der Übertragung der Schützenhalle und ihres Platzes an die noch zu gründende Bergstadtstiftung möchte die Lüdenscheider Schützengesellschaft einen „unbelasteten Neuanfang“ wagen, so hatte es Oberst Friedrich-Karl Schmidt am Dienstagabend ausgedrückt.

Einen Neuanfang, bei dem es nicht mehr vorrangig um die Sanierung und Unterhaltung der denkmalgeschützten Halle gehen soll, sondern vielmehr um die Pflege des Brauchtums und Schießsports.

Und diese Neuverteilung der Aufgaben soll nicht zuletzt dazu beitragen, einen Nachfolger für Schmidt zu finden. Dieser hatte bekanntlich vor einem Jahr angekündigt, nicht mehr für den LSG-Vorsitz kandidieren zu wollen – die Suche nach einem Kandidaten sei bislang jedoch erfolglos geblieben, wie Schmidt den Mitgliedern im Rahmen der außerordentlichen Versammlung erklärte. Dies hätte vor allem an den unfangreichen Aufgaben gelegen, die dem Vorsitzenden oblagen. „Dieser Umfang war eigentlich niemandem zuzumuten und fast schon ein Full-Time-Job.“ Mit der Gründung der Stiftung könnten die Karten nun jedoch neu gemischt, weitere Gespräche unter neuen Voraussetzungen geführt werden. „Ich bin zuversichtlich, dass wir bis zur Jahreshauptversammlung im April jemanden finden werden“, zeigte sich Schmidt gestern optimistisch. Denn er selbst bleibe bei seinem Rückzug, wie er betonte.

Sein größtes Anliegen sei es jedoch, den am Dienstag eingeleiteten Prozess, die Übertragung der Schützenhalle an die Lüdenscheider Bürgerschaft, noch zum Ende zu bringen. „Das Beschlossene muss jetzt umgesetzt werden und ich setze alles daran, dies bis April noch zu schaffen.“

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