Suche nach neuen Soldaten

Nur von deutschen Staatsangehörigen: Stadt übermittelt Daten von Unter-18-Jährigen an die Bundeswehr

Symbolbild: Ein Bundeswehrsoldat steht mit dem Rücken zur Kamera.
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Die Bundeswehr erhält von der Stadt Lüdenscheid die Daten aller deutschen Bürger, die im kommenden Jahr volljährig werden.

Die Bundeswehr ist auf der Suche nach Nachwuchs. Dabei wird sie auch von der Stadt Lüdenscheid unterstützt.

Lüdenscheid – Die Bundeswehr versendet Informationsmaterial an junge Leute, die die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen und im nächsten Jahr volljährig werden. Zu diesem Zweck übermitteln alle Meldebehörden dem Bundesamt für Personalmanagement der Bundeswehr die erforderlichen Personendaten, teilt die Stadt mit.

Dazu gehören nach § 58c des Soldatengesetzes der vollständige Name sowie die aktuelle Anschrift. Das Bürgeramt übermittelt die Daten für das Jahr 2022 am 31. März. Alle Personen werden auf diese Datenübermittlung hingewiesen: Dies geschieht sowohl bei der Anmeldung in Lüdenscheid als auch einmal jährlich über das Amtliche Bekanntmachungsblatt des Märkischen Kreises – zuletzt am 24. Februar 2021.

Wer nicht möchte, dass seine Daten an die Bundeswehr übermittelt werden, kann diesem Vorgang gemäß § 36 Absatz 2 des Bundesmeldegesetzes widersprechen. Die entsprechenden Formulare sind im Bürgeramt erhältlich, das montags und donnerstags von 8.30 bis 17.30 Uhr sowie dienstags, mittwochs und freitags von 8.30 bis 13 Uhr geöffnet hat.

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