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Nur Tempo 30 erlaubt: Autofahrer nutzt Wohngebiet im MK als Rennstrecke

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Von: Jan Schmitz

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Ein Schleichweg führt mitten durchs Wohngebiet. Eigentlich kann man dort nicht schnell fahren. Die Polizei wurde nun eines Besseren belehrt.

Seit der Sperrung der A45 ist die Brüderstraße eine beliebte Abkürzung auf der Umleitungsstrecke, insbesondere Ortskundige weichen hier aus, zeitweise führte auch Google Maps seine Nutzer durch die Parallelstraße der Lennestraße. Hier kam es in der Vergangenheit schon mehrfach zu brenzligen Situation, gleich zu Beginn der A45-Sperrung im Dezember 2021 wurde hier eine Fußgängerin schwer verletzt.

Seitdem ist die Brüderstraße im Visier der Polizei. Regelmäßig wird dort die Geschwindigkeit kontrolliert, auch wenn die Straße aufgrund von verkehrsregulierenden Maßnahmen kaum schneller als mit Tempo 50 zu befahren ist. Erlaubt sind dort sogar nur Tempo 30.

Dennoch wurde die Polizei von einem Autofahrer aus dem Märkischen Kreis eines Besseren belehrt. Er wurde bei einer Radarkontrolle am Dienstag (24. Januar) in Fahrtrichtung Altenaer Straße mit Tempo 70 gemessen, wie die Polizei mitteilte. Damit ist er seinen Führerschein vermutlich los. Ihm drohen neben dem Bußgeld ein einmonatiges Fahrverbot und zwei Punkte im Verkehrsregister in Flensburg.

Insgesamt wurden auf der Brüderstraße am Dienstag in der Zeit von 8.47 bis 10 Uhr 144 Fahrzeuge kontrolliert, 31 waren zu schnell. Neben 23 Verwarngeldern schrieb die Polizei auch noch sieben Ordnungswidrigkeitenanzeigen.

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