Wirtschaftsminister Duin von Kostal sehr angetan

Helmut und Andreas Kostal informierten NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin über ihr Familienunternehmen (v.l.). Fertigungsleiter Andreas Stoss (r.) erklärte Teile des Produktionsablaufs.

Lüdenscheid - Sehr angetan zeigte sich am Donnerstag NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin vom Familienunternehmen Kostal: „Das ist ein hochinnovativer Automobilzulieferer, der nicht allein darauf wartet, was der Endverbraucher will, sondern immer auch selbst Lösungen und neue Ideen entwickelt.“

Duin wurde von den Geschäftsführern Andreas Kostal und dessen Vater Helmut Kostal empfangen. Das Traditionsunternehmen hatte Duin bereits Ende Januar beim Wirtschaftsgespräch des NRW-Wirtschaftsministeriums in Düsseldorf näher kennengelernt. Der Besuch gestern war aber unabhängig davon zustande gekommen. Der Zentralverband der Elektro- und Elektronikindustrie (ZVEI) hatte den Besuch organisiert. Die Reise führte ihn am Donnerstag nicht nur an die Bellmerei, sondern auch zu den Hoffmeister-Leuchten in Schalksmühle und nach Turck zum Spezialisten für die Herstellung von Automationstechnologie in Halver.

„Im Sauerland produzieren vor allem mittelständische Unternehmen hochinnovative, intelligente Elektrotechnik. Viele von ihnen sind in ihrem Spezialgebiet sogar Weltmarktführer“, sagte Garrelt Duin. „Das starke Netzwerk der oft familiengeführten Unternehmen im Sauerland ist eine hervorragende Basis, um die Innovationen hervorzubringen, die für die Zukunft notwendig sind.“

Oliver Hoffmeister, Vorsitzender der ZVEI-Landesstelle NRW und Geschäftsführer von Hoffmeister-Leuchten, hatte zuvor die Bedeutung der Elektrobranche für das Land hervorgehoben: „Die Elektroindustrie leistet mit ihren innovativen Produkten wichtige Beiträge für die Energiewende, die Elektromobilität und die Automatisierungstechnik der Zukunft, der sogenannten ,Industrie 4.0’“ Ohne das Know-how und die Lösungen der Elektroindustrie seien diese Herausforderungen nicht zu bewältigen.

Die Elektroindustrie in NRW erzielt nach Angaben des Ministeriums im Jahr 2012 mit mehr als 155 000 Beschäftigten einen Umsatz von 31,7 Milliarden Euro. Sie ist damit in NRW drittgrößter industrieller Arbeitgeber.

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