Sanitäter beschimpft: 30-Jähriger landet nach Ärger im Klinikum im Gewahrsam

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Lüdenscheid - Ein 30-jähriger Lüdenscheider tat nach Angaben der Polizei alles, um im Gewahrsam zu landen. Erst beschimpfte er Notfallsanitäter. Später weigerte er sich, das Klinikum Lüdenscheid zu verlassen.

Der 30-Jährige, der offenbar unter dem Einfluss von Alkohol und Betäubungsmitteln stand, sorgte zunächst im Laufe der Nacht auf Donnerstag (2. April) mehrmals für Polizeieinsätze und handelte sich Platzverweise ein. 

So belästigte er unter anderem gegen 1.30 Uhr an der Bahnhofsallee Passanten. Gegen 3.30 Uhr klopfte er dann auf dem Rathausplatz immer wieder gegen die Scheibe eines Lieferfahrzeugs. 

Als die Polizei dort eintraf, saß der Randalierer bereits in einem Krankenwagen und beschimpfte die Notfallsanitäter - obwohl er behandelt werden wollte. Die Polizeibeamten schrieben die erste Anzeige wegen Beleidigungen gegen den Mann, der anschließend nach Hellersen gebracht wurde. 

Als er später nach seiner Untersuchung aus dem Klinikum wieder entlassen werden sollte, war er aber auch damit nicht einverstanden. Als er schließlich hier dem Platzverweis der Polizei nicht nachkam, wurde er von den Beamten mitgenommen. 

Unterwegs mussten sich die Polizisten Drohungen und Beleidigungen anhören. Die Quittung: Der Mann konnte den Rest der Nacht im Gewahrsam seinen Rausch ausschlafen, und die Polizei schrieb eine Anzeige wegen Bedrohung.

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