Noch keine Spur von dreisten Metalldieben

LÜDENSCHEID ▪ Die Polizei hat noch keine Spur von den Dieben, die in der Nacht zu Freitag in einer metallverarbeitenden Fabrik am Römerweg zehn Tonnen Kupfer und Zinn im Wert von etwa 400 000 Euro gestohlen haben (die LN berichteten.)

„Diese Größenordnung haben wir in den letzten zwei Jahren nicht gehabt“, sagte Polizeisprecher Dietmar Boronowski gestern auf Nachfrage. Die Täter seien „logistisch sehr durchdacht und organisiert“ vorgegangen, fügte er an. Der Diebstahl in Lüdenscheid reihe sich ein in mehrere große Metalldiebstähle, die in der Umgebung registriert wurden: Am vorletzten Wochenende transportierten Diebe aus einer Lagerhalle 14 Tonnen Kupfer im Wert von rund 120 000 Euro ab. Am gleichen Wochenende verschwanden fünf Tonnen Nickel und sieben Tonnen Kupfer im Wert von 115 000 Euro aus einer Lagerhalle in Iserlohn. Angesichts dieser Serie sei es schwierig, keinen Zusammenhang zwischen diesen Taten zu sehen, sagte Dietmar Boronowski. Die Firmen seien offenbar „systematisch ausgespäht“ worden. ▪ thk

Zeugen, die zwischen Donnerstag, 22 Uhr, und Freitag 5.45 Uhr, möglicherweise relevante Beobachtungen am Römerweg gemacht haben, werden gebeten, sich bei der Polizei Lüdenscheid zu melden (Tel. 02351/909 90).

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