Finale „World of Wordcraft"

Duell um die goldene Feder am Samstag

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Nick Pötter gewann im letzten Jahr die goldene Feder.

Lüdenscheid - So schnell kann aus Untergrundliteratur gute Tradition werden, sagt Poetry-Slam-Macher Marian Heuser: Die Sieger der Poetry-Slam-Reihe „World of Wordcraft“ kommen am Samstagabend noch einmal nach Lüdenscheid. Zum mittlerweile vierten Mal duellieren sich die Bühnenpoeten mit Wortwitz, Lyrik und Performancepower, um niemand Geringeren als den oder die Beste ausfindig zu machen.

Wer das sein wird, entscheiden dabei allein die Zuschauer, und bei dem Line-up am Samstag im Kulturhaus wird das Bergstadtpublikum vor eine mehr als schwere Wahl gestellt. Drei der sechs Poetinnen und Poeten, die auf der Bühne des Kulturhauses stehen werden, standen dieses Jahr bereits im Finale der deutschsprachigen Meisterschaften in Augsburg. Sie gehören somit zu den zwölf Besten ihres Fachs – und zwar in ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Darüber hinaus werden auch zwei Niedersachsenmeister auf der Bühne stehen. Aber Titel und Teilnahmen sind Schall und Rauch, denn in Lüdenscheid werden die Karten neu gemischt und die Federn neu verteilt. Wie zum Finale üblich werden sie in Bronze, Silber und Gold verliehen, gestaltet von der Lüdenscheider Künstlerin Claudia Bäcker-Kirmse.

Außer Konkurrenz tritt noch ein weiterer Meister seines Fachs auf: Der amtierende deutsche Meister im Beatboxing Kevin O’Neal. Was er allein mit Mund und Mikrofon zustande bringt, ist mit Worten nicht zu beschreiben und im wahrsten Sinne „atemberaubend“, heißt es seitens des Veranstalters.

Qualifiziert haben sich Fabian Navarro, Schriftstehler, Mona Harry (alle aus Hamburg), Florian Wintels (Paderborn), Ninia La Grande (Hannover) und der Titelverteidiger Nick Pötter (Berlin). Moderieren wird Marian Heuser, dieses Jahr unterstützt ihn zum ersten Mal der Münsteraner DJ AT von Trust in Wax. Das Finale im Kulturhaus beginnt um 20 Uhr, Einlass in den Saal ist ab 19 Uhr. Karten sind noch zu haben an der Theaterkasse des Kulturhauses für zwölf, ermäßigt neun Euro.

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