Am Lenneteich

Entenbrot gleich Ententod: Mit Verbotsschildern gegen  "Enten-Fütterer"

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Die Fütterung von Enten mit Brot soll in Zukunft untersagt werden.

Lüdenscheid - "Entenbrot gleich Ententod". Der Schutz der Vögel auf dem Lenneteich ist den Mitgliedern des ansässigen Bürgervereins eine Herzensangelegenheit. Im Visier haben sie "Enten-Fütterer".

Henry Hertes, erster Vorsitzender des Bürgervereins, ärgerte sich am Rande der Herbstreinigung des Vereins über Personen, die am Lenneteich regelmäßig die Enten füttern und Unmengen an Brot und anderen Lebensmitteln in den See und die Uferbereiche werfen. 

Sein Appell: „Die Enten dürfen höchstens an Land mit speziellem Entenfutter, welches im Fachhandel erhältlich ist, gefüttert werden. Alles, was sinnlos an Brotscheiben oder kompletten Broten in die Landschaft gestreut oder in den Teich geworfen wird, vergammelt und schadet den Tieren. Das Brot im Wasser saugt sich voll, schimmelt und ist für die Enten schädlich.“ 

Zahlreiche Mitglieder des Bürgervereins am Lenneteich und der Angelgruppe im Bürgerverein reinigten das Areal rund um den Teich.

In der Hoffnung, so Einsicht bei den Nutzern der Parkanlage erreichen zu können, sollen im kommenden Jahr neue Verbotsschilder aufgestellt werden. 

Bei der traditionellen Herbstreinigung hatten zuvor zahlreiche Mitglieder des Bürgervereins am Lenneteich und der Angelgruppe im Bürgerverein mit angepackt: Sie befreiten gesamte Areal – gut 17.000 Quadratmeter rund um den Lenneteich – von Laub und Unrat. 

Nach getaner Arbeit stand ein gemeinsamer Imbiss – zubereitet von Karin Hertes – auf dem Programm. 

Zwei Container mit Laub, Ästen und Unrat standen am Ende des Tages gefüllt zur Abholung bereit. Sogar ein Feuerlöscher wurde aus dem Teich gefischt. Zudem wurde wieder viel Verpackungsmaterial eingesammelt. 

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