Nicht mehr ganz taufrisch, aber selbstbewusst

Die Funkenmariechen des Altenaer Heimatvereins der Schlesier und Ostdeutschen ernteten für ihren selbstbewussten Tanzauftritt vor den Awo-Senioren viel Applaus und kamen auch um eine Zugabe nicht herum. ▪

NACHRODT-WIBLINGWERDE ▪ Kostümiert waren sie fast alle, die etwa 50 betagten Narren, die den Rosenmontag in fröhlicher Stimmung bei der Arbeiterwohlfahrt (Awo) an der Hagener Straße feierten.

Clowns und Handwerker, Matrosen und Teufelchen hatten ihren Spaß an den Darbietungen des Wixberg-Duos und des Awo-Frauentreffs sowie die Funkenmariechen des Altenaer Heimatvereins der Schlesier und Ostdeutschen. Doch auch Büttenreden gehörten zum karnevalistischen Programm, das den Senioren neben Kaffee und Kuchen sowie kühlen Getränken mit und ohne Alkohol serviert wurde. So trat beispielsweise Renate Sartory als Landei auf, das so seine Probleme mit der Bedienung eines bei einem Discounter erstandenen Computers hatte. Schon die Sache mit dem „Hochfahren“ erwies sich als schier unüberwindliches Hindernis und erheiterte das Publikum.

Eine Augenweide war dann der Auftritt der Tanzmariechen, die zwar nicht mehr im zartesten Alter waren, aber ihre Vorzüge zu Geltung zu bringen verstanden. Anders als die jungen Dinger, die herumliefen wie Röntgenaufnahmen, seien sie schließlich Damen mit Profil, verkündeten sie selbstbewusst. Da passte Tony Marshalls Gassenhauer „Schöne Maid“, zu dem sie ihren Tanz aufführten, natürlich ganz ausgezeichnet ins Bild. ▪ vg

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare