Tierschützer mit weniger Sorgen ins Jubiläumsjahr

Rolf Störmann (2. Vorsitzender) und Manfred Hardy (1. Vorsitzender) führten durch das Programm der Jahreshauptversammlung. Sie zeigten sich zufrieden mit dem jahresverlauf.

Lüdenscheid - Der Tierschutzverein Lüdenscheid und Umgebung durfte sich bei der Jahreshauptversammlung am Freitagabend in Gevelndorf über gute Zahlen freuen: 2012 waren insgesamt 653 Tiere in der Obhut des Vereins. 500 von ihnen konnten an neue Besitzer vermittelt werden.

„Eine starke Leistung“, bemerkte Manfred Hardy, erster Vorsitzender des Vereins und bedankte sich bei allen Beteiligten.

Auch in diesem Jahr wird er wieder den Posten des 1. Vorsitzenden bekleiden, an seiner Seite steht weiter als 2. Vorsitzender Rolf Störmann.

Zu Beginn des vergangenen Jahres hatte der Tierschutzverein mit großen Schwierigkeiten zu kämpfen. Die Spendeneingänge waren so gering, dass Insolvenzüberlegungen angestellt werden mussten. Zum Jahresende konnte der Verein dann aber endlich aufatmen: „Wir kamen nur mit großen Anstrengungen über die Runden. Die großzügigen Spenden zum Jahresende konnten uns sehr helfen“, äußerte der 1. Vorsitzende. Von den eingegangenen Geldern und einem Kredit, den der Verein aufgenommen hatte, konnte das Dach des Hundehauses erneuert und das Katzenhaus renoviert werden. Eine Heizungsanlage für die Tiere wurde ebenfalls installiert. Manfred Hardy erkannte vor allem die Schwierigkeit, dass kaum feste Gelder einplanbar seien und weiß, wie wichtig der Eingang von Spendengeldern für den Verein ist: „Spenden kommen nicht von alleine, da muss man was für tun. Es wird gespendet, wenn es gut läuft. Die Tiere sind bei uns in guten Händen.“

Der Tierschutzverein feiert in diesem Jahr sein Hundertjähriges Jubiläum. Ein großes Fest soll deshalb aber nicht organisiert werden. Das Geld wolle sich der Verein für die Tiere bewahren, so der Vorstand. Dafür wird am 1. September wieder ein Tag der offenen Tür im Tierheim Dornbusch stattfinden, der durch einige Aktionen wie eine Hüpfburg oder Bierkastenrutsche für Kinder erweitert werden soll. In den letzten 15 Jahren habe sich viel Positives getan, merkte Manfred Hardy an. Besonders erfreut sei er über die Mitarbeiter und Helfer des Vereins, unter denen ein gutes Betriebsklima und ein positiver Umgang miteinander herrsche. Den ersten Vorsitz des Tierschutzvereins wolle er so lange weiter führen, bis er ihn in guten Händen weiß. Einen neuen Kandidaten für das Amt gibt es bislang nicht. - dm

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