Neujahrsempfang der Pfarrei St. Medardus

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Günther Weiß, Johannes Broxtermann, Hans-Joachim Waibel, Klaus Goße, Markus Geisbauer (hinten, v.l) sowie Eva Müller (vorne l.) informierten über Aktivitäten und Pläne der Pfarrei. Marita Franzen wurde als neue Gemeindereferentin vorgestellt. ▪

LÜDENSCHEID ▪ Der Beginn des Neujahrsempfangs der Pfarrei St. Medardus freute Johannes Broxtermann: Axel Hesse, Filialleiter der Sparda-Bank in Lüdenscheid, überreichte dem Pfarrer einen Scheck über 500 Euro. „Dafür werden wir Verwendung finden“, sagte Broxtermann und die Reden des Tages ließen keinen Zweifel daran.

Denn nicht nur die Bauprojekte der Gemeinde, die Klaus Goße, Organisator der Kirchensanierung am Sauerfeld, und Hans-Joachim Waibel, stellvertretender Vorsitzender des Kirchenvorstands der Pfarrei St. Medardus, vorstellten, sind auf Spenden angewiesen. Fast alle Redner betonten, dass die Arbeit in den Gemeinden ohne die Ehrenamtlichen nicht möglich sei – selbst auf der Baustelle in Maria Königin sind sie aktiv. Broxtermann nannte sie den „Schatz der Kirche“.

Der Pfarrer kündigte außerdem an, dass im Frühjahr ein weiterer Priester nach Lüdenscheid kommt: Dr. Rolf Dieter Pfahl, ehemaliger Provinzial der Jesuiten in Deutschland und ehemaliger Leiter des Exerzitienrates im Bistum Essen, habe sich entschlossen, ins Sauerland zu ziehen und wolle sich vor allem in der Altenseelsorge engagieren. Pfahl selbst ist 71 Jahre alt.

Broxtermann bezog sich auf den Hirtenbrief von Bischof Dr. Franz Overbeck zur Zukunft der Kirche. Es sei an den Gemeinden, die Frage, wie Kirche in 20 oder 50 Jahren aussehen könnte, mit Inhalten zu füllen. Er gehe von Veränderungen aus, die weit größer sein werden als die der vergangenen Jahre. „Ich hoffe, dass ein Ruck durch die Kirche Deutschlands gehen wird. Ich fürchte, tun müssen wir das vor Ort“, sagte Broxtermann. Er wünschte sich unter anderem mehr Glaubenszeugnisse wie das Lüdenscheider Gebetbuch, das inzwischen fast ausverkauft ist.

Waibel berichtete über Aktivitäten des Kirchenvorstandes. So habe unter anderem der neue Energieausschuss erste Erfolge für Einsparungen erzielt, weil eine defekte Heizungssteuerung entdeckt und ausgetauscht wurde. Weitere Maßnahmen sind geplant. Markus Geisbauer beschrieb die Pläne des Pfarrgemeinderates, sich aktiv mit dem Thema Armut zu befassen, Günther Weiß informierte über Aktivitäten in den Ausschüssen des Gemeinderates von St. Joseph und Medardus. Jugendreferentin Eva Müller berichtete, dass in den Jugendgruppen der Pfarrei mehr als 300 Kinder- und Jugendliche aktiv seien – etwa 130 bei den Pfadfindern, rund 60 in der KJG und circa 150 als Messdiener. ▪ gör

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