Neujahrsempfang: Ehrung für Tupf-Engagement

LÜDENSCHEID ▪ Den Höhepunkt des Neujahrsempfangs, der am Sonntag im Bürgerforum des Rathauses stattfand, bildeten die Ehrungen für den Verein Tages- und Pflegeeltern (Tupf), deren Mitglieder Ulla Nagl, Nicole Jung und Eugen Schwarzkopf Bürgermeister Dieter Dzewas mit der Ehrennadel der Stadt auszeichnete.

„Auch wenn das DRK anwesend ist, verzichte ich lieber, die Nadeln selber anzuheften“, schmunzelte Dzewas, „wir wollen lieber nichts riskieren.“ Ulla Nagl, seit 1973 Mitglied der Initiativgruppe „Tagesmütter“ und 1. Vorsitzende des Vereins Tupf, bedankte sich für die Auszeichnung und auch für den Spendenscheck in Höhe von 2000 Euro, den Wolfgang Struwe im Namen der Stadtwerke Lüdenscheid an den Verein übergab.

Mit dem fröhlichen Kinderlied „Wir sind anders als ihr“ hatten die kleinen Sänger der „Singenden Grundschule“ zu Beginn der Veranstaltung die zahlreich erschienen Gäste auf die Rede von Bürgermeister Dzewas eingestimmt. Dzewas erster Dank galt den Musikanten – neben den Grundschülern auch dem Gitarrenensemble der Musikschule Lüdenscheid und den Sternsingern, die noch einmal ihre Spendendosen kreisen ließen. Mit den Worten „Klingeln ist schön – aber Rascheln ist noch schöner“ rief Dzewas die Gäste im Bürgerforum mit einem Augenzwinkern zu einem Griff in die Geldbörsen auf.

Wichtig war Dzewas‘ ausdrücklich der Dank an die Mitarbeiter des Stadtreinigungs-, Transport und Baubetriebs (STL). „In den vergangenen Wochen hat der STL Großes geleistet. Zu jeder Zeit waren die Rettungswege befahrbar. In den Nachbarstädten sah es nicht so gut aus wie bei uns. Die Doppelschichten haben sich ausgezahlt.“

Neujahrsempfang

Dzewas‘ Ausblick auf die kommenden Monate fiel positiv aus. „Wir knüpfen optimistische Erwartungen an das Wirtschaftsjahr 2011“, so der Bürgermeister. Für Lüdenscheid und die Region Südwestfalen sei es wichtig, im Wettbewerb mit Attraktivität zu punkten. Die Themen Stadtentwicklung, Bildung und Kultur seien Säulen, auf die auch in Zukunft gebaut werden solle. So seien zehn Jahre „Stadt des Lichts“ und die erfolgreiche Installation der „LichtRouten“ Zeichen, die auf die Zukunft ausstrahlen sollen. „Stehen zu bleiben, bedeutet Rückschritt“, erklärte Dzewas und versicherte, Projekte wie die Neugestaltung des Bahnhofsareals zu einem gelungen Ende zu bringen.

Weitere Fotos und Video vom Neujahrsempfang unter //www.come-on.de.

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