Lüdenscheid bewegt sich: zweiter Aktionstag mit Stadtwette

Michael Hull und Heike Drechsler sorgen für sportlichen Glanz bei den Aktionstagen.

LÜDENSCHEID ▪ „Wir“ wollen die EM gewinnen und im Sommer viele olympische Goldmedaillen holen. Aber die sportliche Spitze ist nichts ohne eine ordentliche, breite Basis. Das machte Bürgermeister Dieter Dzewas am Freitag bei der Eröffnung der „Deutschland bewegt sich“-Aktionstage auf dem Sternplatz klar.

Und er animierte „Tribünensportler“ wie alle, die bislang nur auf einen Sport fixiert waren, einfach mal etwas Neues auszuprobieren. Mehr Angebote auf einmal als Freitag und Samstag kann der Lüdenscheider nicht finden.

Veranstaltet von Barmer GEK, ZDF und Bild am Sonntag, dreht sich an beiden Tagen alles um unterschiedliche Formen sportlicher Bewegung, von Ausdauertraining bis Zumba, von Handball bis Hip-Hop, von Boxen bis Breakdance. Rund 50 Lüdenscheider Vereine nutzen die Gelegenheit, sich vorzustellen und während einer anschließenden Aktionswoche noch Schnupperkurse auf eigenem Terrain anzubieten. Viele stellen ihren Sport zudem auf der Aktionsfläche vor der Bühne vor, auf der Mario Pfeiffer und Theres Kursinski moderieren. Am Samstag läuft der Aktionstag von 10 bis 18 Uhr.

„Was machen Sie denn Schönes?“ lautete eine Standardfrage am Freitag an den Ständen, die zum Teil von Vereinen betreut werden, zum Teil aber auch vom Veranstalter. Hier flog ein Ball hoch durch die Luft, dort durfte das Golfen ausprobiert werden. Einmal auf die ZDF-Torwand schießen oder Dunken wie Dirk Nowitzki – so können Karrieren beginnen. Die Lüdenscheider nutzten das Angebot, kamen ins Gespräch, verfolgten neugierig die Darbietungen auf der Aktionsfläche vor der Bühne und lernten Sportprominenz kennen. Michael Hull, einer der erfolgreichsten deutschen Wettkampftänzer aller Zeiten, plauderte mit Susi Stadtmüller von der Tanzschule S über die beste Zeit für Anfänger („im Pampersalter“) und erinnerte sich an seinen allerersten Auftritt 1978 – „in Lüdenscheid, damit verbinde ich ganz tolle Erinnerungen“.

Von Erinnerungen an Olympia plauderte Weitsprung-As Heike Drechsler, wärmte sich und Sportlernachwuchs für den Standweitsprung auf und schwärmte vom Leben im olympischen Dorf im Allgemeinen und dem als Leistungssportler im Besonderen: „Wir sind alle eine große Familie.“

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