16. Neugeborenen-Empfang mit 60 Säuglingen

Zum Lächeln gab es allen Grund: Im Bürgerforum herrschte am Samstag entspannte Geselligkeit.

Lüdenscheid - Eine Stadt, die nicht auf den Nachwuchs setzt, hat ihre Zukunftsfähigkeit wohl verspielt. Da ist es nur logisch, dass auch Lüdenscheid junge Eltern hofiert. So etwa am Samstag beim mittlerweile 16. Neugeborenen-Empfang. Eingeladen waren Familien, die zwischen April und November diesen Jahres Nachwuchs bekommen haben.

Und erneut verwandelte sich dabei das ansonsten eher nüchterne Bürgerforum im Rathaus in einen Ort der Energie und Lebensfreude. Harmonie, Lachen, Geplauder und soziales Engagement prägten die Szenerie. Mit rund 60 Babys war die junge Elternschar an diesem Vormittag angerückt.

Dennoch – hinter aller ehrlicher Heiterkeit und Freude steckt eine Entwicklung von gesellschaftlicher Tragweite. Denn wie viele andere Kommunen kämpft auch Lüdenscheid mit einem Bevölkerungsschwund. Und eine gängige Strategie, um den Abwärtstrend zu stoppen, ist auch in der Bergstadt bekannt: Unter Hinweis auf möglichst viele attraktive soziale Angebote und Dienste in der Stadt versucht man junge Familien dauerhaft vom Standort zu überzeugen.

16. Neugeborenen-Empfang im Bürgerforum

Vor diesem Hintergrund zeigten am Samstag im Bürgerforum etliche Lüdenscheider Institutionen und soziale Einrichtungen mit einer Info-Offensive Flagge. So die Awo, der Kinderschutzbund, der Verein „Tages- und Pflegeeltern“ (Tupf) und das Jugendamt. Um nur einige der Akteure zu nennen. Bürgermeister Dieter Dzewas hatte die Eltern und ihre Kinder zuvor offiziell begrüßt.

Für ein musikalisches Glanzlicht bei der Veranstaltung sorgten Kinder der städtischen Musikschule mit ihren Flöten. Sie erhielten für ihren Auftritt satten Applaus.

Die Neugeborenen-Empfänge der Stadt finden zweimal pro Jahr statt, im Frühling sowie im Herbst. Auch diesmal war der Empfang wieder maßgeblich vom „Lokalen Bündnis für Familien“ und von der Gruppe „Familie intern“ organisiert worden. - dt

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