Neugeborenen-Empfang: Flagge zeigen für Nachwuchs

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LÜDENSCHEID - Die Babys schlummern friedlich - dass sie die Zukunft Lüdenscheids sind, können sie noch nicht ahnen. Auf lange Sicht sind sie das wirkliche Kapital einer Stadt. Kein Wunder also, dass die Säuglinge beim 14. Neugeborenen-Empfang im Rathaus jetzt wieder die Stars waren.

Erneut verwandelte sich dabei das ansonsten eher nüchterne Bürgerforum in einen Ort der Energie und Lebensfreude. Lachen und soziales Engagement prägten die Szenerie. Mit mehr als 50 Kleinkindern – darunter einige Zwillingspaare – war die junge Elternschar an diesem Vormittag angerückt. Der Empfang geriet dabei zu einem harmonischen Miteinander.

Dennoch – hinter aller ehrlicher Heiterkeit und Freude verbirgt sich eine Entwicklung von gesellschaftlicher Tragweite. Denn wie viele andere Kommunen kämpft auch Lüdenscheid mit einem Bevölkerungsschwund. Derzeit leben noch rund 73.000 Menschen in der Stadt. Und ähnlich wie anderswo stemmt man sich auch in der Bergstadt gegen den Abwärtstrend.

Eine Strategie in diesem Zusammenhang: Junge Familien sollen möglichst dauerhaft am Ort gehalten werden. Das wiederum setzt entsprechende soziale Angebote voraus. Verstecken muss sich Lüdenscheid im Wettbewerb um Einwohner aber wohl nicht. Das jedenfalls war der Tenor der Begrüßungsworte von Bürgermeister Dieter Dzewas und anderen Verwaltungsvertretern beim Empfang.

14. Neugeborenen-Empfang im Rathaus 

Etliche Institutionen und soziale Einrichtungen zeigten am Samstag mit Info-Offensiven Flagge. So die Awo, der Famo-Förderverein, das Jugendamt und der Verein „Tages- und Pflegeeltern“, um nur einige Akteure zu nennen. Für das kreative Glanzlicht bei der Veranstaltung sorgte ein Auftritt von Mädchen und Jungen der städtischen Musikschule, die sich übrigens auch immer über Zuwachs in ihren Reihen freut.

Auch diesmal war der Neugeborenen-Empfang wieder maßgeblich vom „Lokalen Bündnis für Familien in Lüdenscheid“ und von der Gruppe „Familie intern“ organisiert worden. - dt

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