Neugeborenen-Besuche sollen erhalten bleiben

LÜDENSCHEID ▪ 27 Maßnahmen des HSK standen für die Mitglieder des Jugendhilfeausschusses zur Diskussion – nach drei Stunden hatten sie über „schmerzhafte“ Kürzungen und Erhöhungen entschieden. Einige Beispiele:

▪ Zahlreiche Planstellen (Schulpsychologische Beratung, Jugendhilfeplanung, Jugendgerichtshilfe) werden in den kommenden Jahren auf eine halbe Stelle reduziert oder nicht wiederbesetzt.

▪ Die freiwilligen Zuschüsse an Kindertageseinrichtungen werden ab 2014 um 123 000 Euro, ab 2015 um 106 000 Euro gekürzt. Die Träger seien bereits vor einem Jahr über diese Maßnahme informiert worden, Gespräche dazu sollen noch folgen.

▪ Die Zuschüsse für den CVJM-Stadtverband werden ab 2014 um 50 000 Euro gekürzt. Auf Antrag von CDU und Junger Union stimmten die Ausschussmitglieder jedoch zu, den Dynamisierungseffekt, also die steigenden Kosten, zu berücksichtigen. Somit liege die Kürzung im Jahr 2018 bei 40 000 Euro.

▪ Einstimmig abgelehnt wurde die Streichung der Zuschüsse für den CVJM an der Werdohler Straße sowie den Luftsportverein Lilienthal. Zudem wird die Zuschusssumme für Stadtjugendring/Jugendkulturbüro um 12 500 Euro gekürzt – im HSK vorgesehen waren 25 000 Euro.

▪ Einstimmig abgelehnt wurde auch die Streichung der Neugeborenen-Besuche, denn: „Diese Arbeit trägt gerade Früchte“, wie es hieß.

▪ Der Zuschuss an die Awo-Familienbildungsstätte wird um 2900 Euro gekürzt, es verbleiben 12 500 Euro. ▪ kes

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