Neues MVZ "Meine Gynäkologie Lüdenscheid" soll entstehen

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Soll bald Adresse eines neuen Medizinischen Versorgungszentrums sein: Das „Ärztehaus“ an der Freiherr-vom-Stein-Straße / Ecke Sauerfeld.

Lüdenscheid - In der Innenstadt soll ein neues Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ) entstehen.

Unter dem Namen „MVZ Meine Gynäkologie Lüdenscheid“ existiert seit Oktober ein entsprechender Handelsregistereintrag beim Iserlohner Amtsgericht. Als MVZ-Geschäftsführer sollen demnach der Geschäftsführer der Berglandklinik, der Murnauer Jurist Steffen Dauster, und Anke Halbekann fungieren, Prokuristin der Berglandklinik. 

Das Zulassungsverfahren bei der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) läuft. Die KVWL äußert sich zu dem Antrag aus Datenschutzgründen nicht. Die neue Einrichtung soll an der Freiherr-vom-Stein-Straße 24 firmieren, an der Ecke zum Sauerfeld. 

Dort betreibt Dr. Jörn Tornow, Direktor und Belegarzt der Berglandklinik, die gynäkologische Praxis, die bisher unter dem Namen der Frauenärztin Dr. Mihaela Popova lief. Außerdem gibt es in dem Haus die Praxis von Almut Rhode, die nach eigenen Angaben aktuell als Beleghebamme mit dem Klinikum Hellersen zusammenarbeitet. 

Das Modell der Medizinischen Versorgungszentren ist nicht neu für Lüdenscheid. An der Sportklinik Hellersen arbeitet ein MVZ-Team als GmbH in den Bereichen Neurochirurgie und Orthopädie. Außerdem existiert die „Märkische Radioonkologische Versorgungszentren Gesellschaft“ als Kooperation zwischen den Märkischen Kliniken und der Radiologie Sauerland von Dr. Heinz Fallenski und Kollegen. 

Für Patienten hat ein Medizinisches Versorgungszentrum Ähnlichkeiten mit einer Gemeinschaftspraxis zur ambulanten Betreuung. Das Ziel der Betreiber liegt in der Kosteneinsparung, also der gemeinsamen Nutzung von Ressourcen wie Medizintechnik, Räume oder Personal. 

Ein Vorteil sei die enge Zusammenarbeit mehrerer Fachrichtungen mit kurzen Wegen sowie die Entlastung der Mediziner von verwaltungstechnischen Aufgaben.

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