Neues Konzept für den Einzelhandel in Lüdenscheid

LÜDENSCHEID - Sieben Jahre ist es inzwischen her, dass das Büro Junker und Kruse ein gesamtstädtisches Einzelhandelskonzept für Lüdenscheid erarbeitet hat. Doch nichts gilt für die Ewigkeit, zumal sich die Einzelhandelslandschaft in dieser Zeit verändert hat.

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Daher schlägt das Stadtplanungsamt dem Ausschuss für Stadtplanung und Umwelt vor, das Büro Junker und Kruse erneut mit der Erstellung eines Konzepts zu beauftragen. Mit der Ansiedlung des Gartencenters Kremer, der Vergrößerung des Stern-Centers, der Inbetriebnahme des ehemaligen Kaufhallen-Komplexes, der Ansiedlung bzw. Vergrößerung, aber auch der Aufgabe diverser Lebensmitteldiscounter und Vollsortimenter (zum Bespiel Schlecker/Ihr Platz) zählt die Verwaltung eine ganze Latte von Veränderungen auf, die die Notwendigkeit einer Aktualisierung untermauern.

Aber auch gesetzliche Vorgaben müssen berücksichtigt werden. „Insbesondere einschlägige Gerichtsurteile des Oberverwaltungsgerichts Nordrhein-Westfalen beeinflussen die Anforderungen an die Erarbeitung und die Umsetzung von kommunalen Einzelhandelskonzepten“, heißt es weiter in dem Beschlussvorschlag für die Sitzung am Mittwoch (17 Uhr im Ratssaal).

Sowohl im Baugesetzbuch als auch im „Landesentwicklungsplan NRW, Sachlicher Teilplan großflächiger Einzelhandel“ werde einem kommunalen Einzelhandelskonzept zunehmend eine rechtlich verbindliche Bedeutung beigemessen. Daher sei die Neuaufstellung auf der aktuellen Datenbasis und dem neuesten Wissensstand ein für die Stadtentwicklung elementarer Baustein.

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