Neues Gemeindehaus an der Kreuzkirche eingeweiht

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Architektin Dorothea Ossenberg-Engels überreichte den symbolischen Schlüssel an die Pfarrer Hans-Georg Ahl und Eckart Link (r.).

Lüdenscheid - Die Erleichterung war allen Verantwortlichen der Kreuzkirchengemeinde anzumerken. Sie wurde nur übertroffen von der Freude darüber, dass nach Jahren der Planung und des Baus das neue Gemeindehaus nun endlich offiziell eingeweiht werden konnte.

Freude herrschte aber auch über das große Interesse von Gemeindemitgliedern und Nachbarn, die am Wochenende in Scharen zur Worthstraße kamen. Das Motto des Einweihungswochenendes war daher passend gewählt: „Freude zieht ein“.

Die offizielle Einweihung fand am Sonntag im Anschluss an den Gottesdienst statt. Architektin Dorothea Ossenberg-Engels war die erste in der Reihe der Grußworte. Sie wünschte der Gemeinde, dass das Haus ihr Freude macht, „wie es uns Bauleuten Freude gemacht hat“ – und das trotz aller schlaflosen Nächte und Stolpersteine, die mit so einem Projekt nun einmal verbunden sind. Sie überreichte den symbolischen Schlüssel an die beiden Pfarrer Hans-Georg Ahl und Eckart Link. Catharina Bluhm als dritte Pfarrerin freute sich über ein offenes Haus, aus dem Mann den Himmel sehen kann.

Mehr Bilder von der Gemeindehaus-Einweihung

Einweihung neues Gemeindehaus der Kreuzkirche

Bürgermeister Dieter Dzewas lobte das Engagement der Gemeinde für den Stadtteil und die gute Zusammenarbeit mit der Verwaltung – auch im Hinblick auf den großen Kindergarten der durch die Zusammelegung der beiden Einrichtungen der Gemeinde entsteht. Superintendent Klaus M ajoress hatte bereits in seiner Predigt betont, dass das Haus einer Kirchengemeinde nicht nur aus Fundament und Steinen besteht. Tragfähig werde das Leben in der Gemeinde erst, wenn sie auf Jesus baue, der das Bauwerk Gottes halte und trage. Im Grußwort fasste er sich kurz – und appellierte an die Spendenbereitschaft der Anwesenden: „Wir warten dringend auf die fehlenden 350 000 Euro.“ Wie berichtet, hat die Gemeinde bereits mehr als 500 000 Euro an Spenden für das Gemeindehaus aufgebracht.

Grußworte gab es auch von Bärbel Wilde für die Evangelische Allianz, von Arne Schulz für die FCJG und von Dorothea Pomykaj für die Johanneskirchengemeinde. Videobotschaften hatten die freikirchliche Gemeinde der Friedenskirche und die katholische Gemeinde St. Petrus und Paulus vorbereitet.

Gefeiert wurde der Einzug an drei Tagen. Am Freitag gab es einen Lobpreis- und Gebetsabend, an dessen Ende die rund 150 Teilnehmer mit Teelichtern in das neue Gemeindehaus einzogen. Großes Interesse herrschte auch beim Tag der offenen Tür am Samstag, an dem sich auch die verschiedenen Kreise und Gruppen der Gemeinde vorstellten. Alle Räume auf den drei Etagen konnten uneingeschränkt besichtigt werden. Die Kindergottesdienstgruppe lud dabei alle Kinder ein, ein Foto von sich in eine gemalte Kirche zu kleben – Anke Heyrock hoffte auf eine Collage mit allen Kindern der Gemeinde.

Ab dieser Woche werden auch nach und nach alle Gruppen und Büros der Gemeinde sowie die Kleiderkammer „das Klamöttchen“ im neuen Gebäude einziehen. - Von Bettina Görlitzer 

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