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Nach Bierprojekt jetzt Gyrosprojekt: Neues Gastrokonzept für den MK

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Von: Thomas Machatzke

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Filippos Parlakoglou feilt am Konzept seines Biergartens. Der Alltag hat Nachbesserungsbedarf aufgezeigt.
Filippos Parlakoglou feilt am Konzept seines Biergartens. Der Alltag hat Nachbesserungsbedarf aufgezeigt. © Susanne Kornau

Die Saison ist beendet, auf ein Neues im Frühjahr 2022: Auf dem Lüdenscheider Rathausplatz steht vom „Lüdenscheider Biergarten“, der Ende Juli offiziell als Außenbereich des angrenzenden „Bierprojektes“ eröffnet worden ist, nur noch die Schankhütte. Tische und Stühle sind abgebaut.

Lüdenscheid - „Die Sachen sind jetzt allesamt in den Kellerräumen des Bierprojektes eingelagert“, sagt Filippos Parlakoglou. Der Gastronom und frühere Präsident des Fußballklubs SV Hellas hält es wie ehedem bei seinen griechischen Kickern vom Honsel: „Die Saison ist für mich abgehakt. Wir haben gesehen, dass es noch ein bisschen Verbesserungspotenzial gibt. Daran werden wir über den Winter arbeiten und dann im Frühjahr neu starten. Ich hoffe, dass es im April soweit ist, wenn das Wetter mitspielt.“

Stichwort Verbesserungspotenzial: Parlakoglou wünscht sich ein Konzept mit klaren Abgrenzungen. Hierfür hatte er zwar auf Blumenkübel gesetzt, die aber waren „alle zwei Tage“ umgeworfen worden. Hier hatte Parlakoglou auf ein bisschen mehr Vernunft der Menschen am Rathausplatz gehofft. Nun wird nachjustiert: Die Gäste sollen über einen festen Eingang in den 800 Quadratmeter großen Biergarten gelangen und ihn auch über einen Ausgang verlassen. Die Corona-Problematik hat dies nach den ersten Erfahrungen in diesem Jahr nahegelegt, dass es besser sein sollte, hier klare Regeln aufzustellen. „Das ist sicherlich bisher nicht optimal gelaufen.“

Man hat gesehen, dass dieses Projekt Potenzial hat. Wir haben die Stadt belebt, auch optisch.

Filippos Parlakoglou

Die Saison bezeichnet Parlakoglou mithin – ganz Fußballer – als eine durchwachsene. „Man hat gesehen, dass dieses Projekt Potenzial hat. Wir haben die Stadt belebt, auch optisch“, sagt er, „aber es gibt eben auch Störfaktoren: Corona, aber auch das schlechte Wetter. Das kann alles noch besser laufen.“

Bis es so weit ist, geht der Grieche an seine nächste Herausforderung: Im Erdgeschoss des „Bierprojektes“ soll in Kürze das „Gyrosprojekt“ eröffnen. Hier wird gerade aufwändig der Eingangsbereich umgebaut – der Eingang soll vom Rathausplatz direkt zu sehen sein. Genauer will Parlakoglou dieses Projekt vorstellen, wenn die Bauarbeiten ein wenig weiter fortgeschritten sind. Nur so viel sagt er schon: Es wird neben Gyros, Suflaki und Bifteki auch vegane Angebote geben. Ein Konzept, das sowohl in Griechenland als auch an verschiedenen Standorten in Deutschland – unter anderem in der „Cantine Souvlaki Bar“ am Hagener Bahnhof – sehr gut angekommen ist. Ein Konzept, das griechisches Essen – mediterran und frisch – dem neuen Anforderungen des Lifestyles anpassen will. Die Lüdenscheider, sie dürfen gespannt sein, was da am Rathausplatz neu entstehen wird.

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